Schild mit "Bitte desinfizieren"

APA/DPA/STEFAN SAUER

Lockern und aufatmen, aber nicht für alle

Die aktuelle Situation einiger Corona-Risikogruppen
Gestaltung: Maria Harmer

Wieder einen Kaffee mit einer Freundin trinken, zum Friseur gehen, einen Abend beim Heurigen genießen, freilich unter Einhaltung aller vorgeschriebenen Auflagen: Vieles ist in Österreich nun wieder möglich. Doch nicht für alle. Insbesondere Menschen, die einer Risikogruppe angehören, werden angehalten, sich an diversen sozialen Aktivitäten lieber nicht zu beteiligen. Zu groß sei das Risiko einer Ansteckung, zu schwerwiegend wären die Folgen.
Ältere Menschen, Krebspatient/innen sowie Menschen mit Beeinträchtigungen haben an der scheinbar allgemeinen Freude über die Lockerungen keinen Anteil. Für Menschen mit Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD ist das verpflichtende Tragen von Masken eine zusätzliche Belastung und Hörbeeinträchtigte, die auf Lippenlesen angewiesen sind, werden in der Kommunikation nun mit neuen Hürden konfrontiert.

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