Wanderer am Dachstein

APA/BARBARA GINDL

Abstand am Berg: Wandern nach Corona

Der Urlaub wird heuer für viele ein Wanderurlaub sein. Was muss beachtet werden?
Gestaltung: Astrid Plank

Im Corona-Lockdown zog es manche Menschen stärker als sonst in die Natur. Waren anfangs lange Spaziergänge, gar Wanderungen oder Bergtouren quasi untersagt, strömten mit den Lockerungen dann besonders viele hinaus ins Grüne - sei es, um sich zu beruhigen und frische Luft zu schnappen, sei es, weil es sonst wenig Abwechslung gab. Der heurige Bergsommer nun wird ein ganz besonderer werden: Zwar ist die Maskenpflicht weitgehend gefallen, doch Übernachtungen auf Berghütten laufen unter neuen, komplizierten Regeln ab. Auch beim Wandern und Klettern soll man Corona immer mitbedenken und Abstand halten, Gipfelumarmungen sind wegen Ansteckungsgefahr vorerst verpönt.

Unter der Corona-Krise haben auch die alpinen Vereine, allen voran "Alpenverein" und "Naturfreunde", gelitten. Viele Einnahmen sind ihnen weggebrochen, etwa in den von ihnen betriebenen Sportstätten. Insgesamt aber steigen die Mitgliederzahlen, Outdoor-Sport liegt im Trend, und da sehr viele Österreicher/innen heuer im Heimatland Urlaub machen, wird diesen Sommer wohl besonders viel gewandert werden. Die Aufgaben der Vereine werden immer vielfältiger: Klima- und Naturschutz treten stärker in den Vordergrund, rechtliche Fragen wie das "Kuh-Urteil" müssen beachtet werden.

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