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Ö1 Journal um acht

Beiträge

  • Firmen- und Privatkonkursanträge aufgeschoben

    Die Folgen der Corona-Pandemie werden das Budget heuer tief ins Minus drehen und die Staatsverschuldung wieder in die Höhe treiben. In wie weit Firmen und Private das Runterfahren des Wirtschaftslebens nachhaltig spüren werden, das werden wir in den kommenden Wochen und Monaten erleben. Schon allein, weil aufgrund der Corona-Beschränkungen der Parteienverkehr bei den Gerichten sowie persönliche Beratung limitiert war, sind Firmen- und Privatkonkursanträge auf die lange Bank geschoben.

  • Schuldnerberatung: "Pleitewelle nicht zu verhindern"

    Clemens Mitterlehner, Chef der Dachorganisation der staatliche anerkannten Schuldnerberatungen, sagt, eine Pleitewelle spätestens nächstes Frühjahr sei nicht mehr zu verhindern, weil die Schulen ja schon angehäuft sind. Es gehe jetzt darum diese Schulden so schnell wie möglich abzubauen, dafür bräuchten die Schuldnerberatungen aber mehr Geld, so Mitterlehner.

  • Irlands Finanzminister neuer Eurogruppen-Chef

    Die Finanzminister der Euroländer haben gestern Irlands Finanzminister Paschal Donohoe zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt dem Portugiesen Mario Centeno nach und hat sich in zwei Wahlgängen gegen die spanische Finanzministerin und den Finanzminister Luxemburgs durchgesetzt.

  • Boliviens Präsidentin mit Corona infiziert

    Die bolivianische Übergangspräsidentin Jeanine Áñez ist mit dem Coronavirus infiziert. Sie sei positiv getestet worden, teilte die 53-Jährige in einem auf Twitter veröffentlichten Video mit.

  • Erneute Proteste in Belgrad

    In Belgrad lässt die Wut vieler Menschen über die Corona-Politik von Präsident Alexander Vucic nicht nach. Den dritten Abend in Folge haben tausende gegen Ausgangs-Beschränkungen protestiert, diesmal aber ohne Gewalt.

  • Kaiser: "Ampelsystem Signal nach außen"

    Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) betont, die genaue Erklärung für das Ampelsystem soll erst folgen. Der 17 Kapitel umfassende Aktionsplan werde nun bis nächste Woche mit den Landessanitätsdirektionen abgestimmt, diesen hätte Kaiser gerne früher gesehen. Das Ampelsystem hält er grundsätzlich für vernünftig. Damit könne nach außen sichtbar gemacht werden, wo besondere Vorsichtsmaßnahmen anzuwenden sind, so Kärntens Landeshauptmann Kaiser.

  • Corona-Ausgangssperre vor VfGH

    500 Euro Strafe fürs am Gehsteig gehen. Während des Corona-Lockdowns hat die Polizei tausendfach so gestraft. Die Diakonie hat 200 jungen Asylwerbern und Flüchtlingen geholfen, sich gegen solche Strafen zu wehren. Das Landesverwaltungsgericht Wien hat einen dieser Fälle dem Verfassungsgerichtshof vorgelegt. Der soll endgültig entscheiden, ob die Corona-Ausgangssperren-Verordnung gesetzeswidrig war.

  • Unterschiedliche Regeln in Urlaubsländern

    Pass und Koffer nehmen und ab auf die Auslandsreise, das geht in Corona-Zeiten nicht mehr so einfach. Für viele Urlaubsdestinationen muss man sich im Vorhinein registrieren und auch im Urlaubsland selbst gelten dann oft andere Corona-Regeln.

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