Don Quijote- jiddisch

"Die Reisen Benjamins des Dritten" von Scholem J. Abramowitsch. Aus dem Hebräischen von Susanne Klingenstein. Es liest Alexander Strömer

In Tunejadewke, einem sehr einsam gelegenen ukrainischem Städtl, lebt ein junger Mann, Benjamin, mit seiner Familie. Er lebt in Armut, aber er ist zufrieden. Und dann entdeckt er Bücher über das Reisen, die in ihm die große Sehnsucht weckten, selber zum Reisenden zu werden. Weil er aber ein Hasenfuss ist und sich bisher noch nicht einmal aus dem Städtl hinausgewagt hatte, beschließt er, dass sich das ändern muss.

Um sich ans Reisen zu gewöhnen, begleitet er einmal in sicherer Entfernung den Rebben zum Fluss, und als der Rebbe von einem frechen Kerl aus dem Nachbardorf verhöhnt wird, läuft Benjamin wie ein Hase nach Hause. Und doch: Übung macht den Meister! Er geht des Nachts durchs Dorf, unternimmt einen kurzen Spaziergang rund ums Dorf, und hinunter zum Fluss. Aber einmal geht er zu weit und verirrt sich.

Eine (sehr erfolgreiche) Satire aus dem Jahr 1878.

Gestaltung: Friederike Raderer

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Aus dem gleichnamigen Roman. Hanser Verlag

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