B-29-Bomber "Enola Gay"

B-29-Bomber "Enola Gay"- AP/MAX DESFOR

Das Manhattan-Projekt

Die Hiroshima- und Nagasaki-Bomben. Mit Mitchell Ash, emeritierter Professor für Geschichte, Uni Wien.
Gestaltung: Martin Adel

Mitte der 1940er-Jahre wird in den USA unter Hochdruck am "Manhattan-Projekt" gearbeitet. Es ging dabei um eine neuartige Massenvernichtungswaffe mit unvorstellbarerer Sprengkraft, die Atombombe. Albert Einstein hatte die Vermutung geäußert, dass im nationalsozialistischen Deutschland Atombomben entwickelt werden würden.

Zwischen 8./9. Mai 1945 war in Europa der Zweite Weltkrieg beendet, doch im Pazifik ging er noch weiter. Japan - mächtiger Verbündeter von Nazi-Deutschland - trotzte den US-amerikanischen Angriffen, US-Präsident Harry S. Truman zögerte mit dem Befehl, die Invasion auf den Inselstaat zu erteilen. Die US-Administration wollte die Wirkung ihrer neuartigen Waffe testen.

Am 6. August 1945 um 08:16 Uhr Ortszeit detoniert die vom US-Bomber "Enola Gay" abgeworfene Atombombe über bewohntem Gebiet der Großstadt Hiroshima. Drei Tage später erfolgt der nächste Abwurf auf Nagasaki. Japan kapitulierte. Es begann das Zeitalter der nuklearen Abschreckung und der globalen Bedrohung

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