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Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • Commerzialbank: Neue Erkenntnisse

    Mindestens 10 Jahre wird die Aufarbeitung des Bilanzskandals bei der der Commerzialbank Mattersburg dauern, rechnen Experten. Und jeden Tag gibt es neue Episoden. Gestern hatten wird im Morgenjournal über eine Zeitungsmeldung berichtet, wonach eine Tochtergesellschaft des Landes kurz vor der Bankschließung noch Geld abgehoben haben soll. Das hatte Burgenlands Landeshauptmann Doskozil später empört als Lüge abgetan. Am Abend hat er dann aber eingeräumt, dass es doch zumindest einen Transferversuch gab.

    Auch der finanzielle Schaden in der Bank dürfte höher als ursprünglich angenommen sein.

  • U-Ausschuss: Streit über Ladungsliste

    Obwohl gerade nichts verhandelt und keine Zeugen befragt werden, der Ibiza-Untersuchungsausschuss ist bis Anfang September in der Sommerpause, ist heute doch ein spannender Tag. Bis heute sollen sich die Parteien über die nächste Ladungsliste einigen - doch da gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen. Gesetzt hat diese Frist übrigens der Ausschuss-Vorsitzende, Wolfgang Sobotka von der ÖVP. Einigen sich die Parteien nicht, will Sobotka über die Ladungsliste entscheiden.

  • Irmgard Griss zum U-Ausschuss Streit

    Die frühere Höchstrichterin Irmgard Griss meint zum Streit um die Ladungsliste im U-Ausschuss, ein Viertel der Mitglieder könne eine Ladung zunächst verhindern und sich an Verfassungsgerichtshof wenden- die Entscheidung über die Liste liege aber beim Vorsitzenden. Griss sagt, wenn der Anschein der Befangenheit bestünde, sollte sich ein Vorsitzender zurückziehen. Sie sei der Ansicht, dass in diesem Fall der Anschein der Befangenheit bestehe, so Griss am Ö1-Morgenjournaltelefon.

  • Juan Carlos verlässt Spanien

    Was muss alles passieren, dass ein Ex-König eines Landes, in dem die Monarchie an sich immer angesehen war, ins Exil geht? Offensichtlich Einiges. Juan Carlos verlässt nun also seine Heimat Spanien, oder hat es schon getan - wo er 39 Jahre an der Staatsspitze stand bis er 2014 die Geschäfte seinem Sohn übergeben hat.

    Fragwürdige Elefantenjagden, mutmaßliche Seitensprünge und Günstlingswirtschaft, Korruptionsverdacht - da ist schon einiges zusammengekommen. Sein Gang ins Exil ist also eher unfreiwillig, er ist zu einer Belastung für das Königshaus geworden.

  • Lokalbesuche: Deutsche Polizei greift auf Daten zu

    Corona bringt mit sich, dass vielerorts Daten gesammelt werden, Daten von Menschen, die z.B. in Restaurants oder Gaststätten sich vergnügen - um im Ernstfall Infektionsketten nachverfolgen zu können. So passiert es tagtäglich in Deutschland.

    An sich sollen die persönlichen Daten nur für die Gesundheitsämter verfügbar sein. Doch mittlerweile ist bekannt geworden, dass auch die Polizei auf die Listen zugegriffen hat, um Straftaten zu verfolgen. Das sorgt jetzt für Kritik und rechtliche Bedenken.

  • Hohe Infektionszahlen im Iran

    Vom Iran haben wir zu Beginn der Corona Epidemie im Februar/März öfters berichtet - da war das Land eines der hauptbetroffenen: Dann wurde es ruhig, die Infektionszahlen gingen zurück.

    Inzwischen gibt es aber wieder einen rasanten Anstieg, das Land steckt offenbar in einer zweiten Welle. Mehr als 17.000 Menschen sollen bisher an den Folgen der Infektion gestorben sein. Doch das sind nur die offiziellen Zahlen, nach Dokumenten, die der britischen BBC zugespielt wurden, dürfte die Lage in Wirklichkeit viel dramatischer sein.

  • Drohnen zur Grenzüberwachung

    Drohnen bekommen nicht nur für die Kriegsführung immer größere Bedeutung - auch für die Grenzüberwachung können sich die unbemannten Flugobjekte vorzüglich eigenen. Österreich will Drohnen jetzt einmal versuchsweise an den Grenzen zu Ungarn und Slowenien einsetzen – das hat Innenminister Karl Nehammer von der Volkspartei bekanntgegeben - und Luftbilder liefern zur Bekämpfung der Schlepperei.

    Begründung: Solange der Außengrenzschutz der Europäischen Union nicht funktioniere, müsse man weiter die Binnengrenze kontrollieren.

  • Filmdrama: Song of names

    Schon in „Die rote Violine“ spannte der kanadische Regisseur Francois Girard 1998 um die Geschichte einer Stradivari-Geige ein epochenübergreifendes Filmdrama, das mit einem Oscar für die beste Filmmusik ausgezeichnet wurde. Auch in Girards neuer Regiearbeit steht ein Violinist im Zentrum.

    „The song of names“ heißt die Verfilmung des gleichnamigen Erinnerungsromans des Briten Norman Lebrecht, der diese Woche in die heimischen Kinos kommt und Zweitem Weltkrieg und Holocaust, der Nachkriegszeit in London und den 1980er Jahren erzählt wird.

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