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Ö1 Abendjournal

Beiträge

  • Schärding: Hochwasser-Vorkehrungen

    Nach den teils intensiven Regenfällen also noch nicht überall Entwarnung für die Einsatzkräfte. Während sich die Lage in Kärnten am Nachmittag etwas entspannt hat, hat sich die Situation in Oberösterreich zugespitzt. In Schärding im Innviertel sind bereits die Hochwasser-schutzwände montiert. Und auch entlang der Donau trifft man Vorbereitungen.

  • Commerzialbank: Schaden schon 700 Millionen

    Der politische Streit um die Pleitebank Mattersburg wird heftiger. Die burgenländische ÖVP drängt auf eine Sondersitzung des Landtages. Die SPÖ wiederum spricht von einem ÖVP-Netzwerk um die Bank und fordert auch Rücktritte in der Oppositionspartei. Fest steht inzwischen, dass eine Tochtergesellschaft des Landes zumindest versucht hat, noch in letzter Minute vor der Schließung der Bank Geld in Sicherheit zu bringen. Gelungen ist ihr das nicht mehr. Und der Schaden dürfte noch viel größer sein.

  • Ibiza-U-Ausschuss: Ringen um Zeugenladungen

    Von der Mattersburg-Pleitebank führt auch ein Faden zum Ibiza-Untersuchungs-Ausschuss. Die Freiheitlichen wollen nämlich den zurückgetretenen burgenländischen SPÖ-Landesrat Christian Illedits vor den Ausschuss laden. Sie begründen dass mit einer Verbindung zu Novomatic. In den Verhandlungen der Parlamentsparteien über die nächsten Zeugenladungen für den Ibiza-Untersuchungsausschuss hat es heute keine Lösung gegeben. Offen ist weiterhin, an welchen Terminen welche Auskunftspersonen geladen werden. Ursprünglich hatte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka eine Einigung spätesten heute verlangt - nun soll aber noch am Donnerstag weiterverhandelt werden.

  • Frustration über Familienhärtefonds

    Gut dreieinhalb Monate ist es her, dass der Corona-Familienhärtefonds eingerichtet worden ist. Er sollte Familien in der Krise schnell helfen. Doch die meisten Antragsteller warten immer noch auf Hilfe. Bisher sind erst weniger als die Hälfte der 76.000 Ansuchen erledigt.

  • Italien: Mehr Infizierte als angenommen

    In Italien dürften sich seit Ausbruch der Pandemie noch viel mehr Menschen mit dem Virus angesteckt haben als von den Behörden angenommen. Eine Studie spricht von insgesamt eineinhalb Millionen Infizierten bis Mitte Juli, das sind zweieinhalb Prozent der Bevölkerung.

  • Frankreich: Prämie für Hauspflegekräfte

    Stark von der Corona-Krise betroffen war auch Frankreich. Dort haben die sogenannten Heldinnen der Krise, Spitals- und Pflegepersonal, Anerkennung gefordert. Nach den Krankenhaus-Angestellten sollen jetzt auch Pflegerinnen eine Corona-Prämie bekommen. Das hat Präsident Macron angekündigt.

  • Spanien: Juan Carlos sorgt weiter für Aufregung

    Die Affäre um Altkönig Juan Carlos sorgt für einen Konflikt innerhalb der spanischen Minderheitsregierung. Während die Sozialisten die Entscheidung von Juan Carlos respektieren, stellt die linke Podemos die Monarchie in Frage. Der Ex-König hatte gestern bekannt gegeben, angesichts der gerichtlichen Untersuchungen in einer Korruptionsaffäre seinen Aufenthalt ins Ausland zu verlegen.

  • China stellt sich schützend vor TikTok

    Die Regierung in Peking stellt sich jetzt schützend vor die erfolgreiche chinesische App TikTok. US-Präsident Donald Trump hat gedroht, TikTok in den USA zuzusperren, wenn die App nicht bis Mitte September verkauft wird, etwa an den US-Konzern Microsoft.

  • Argentinien: Einigung mit Gläubigern

    Im Mai ist Argentinien in den Staatsbankrott geschlittert - schon zum neunten Mal in seiner jüngeren Geschichte. Jetzt gibt's wieder Hoffnung auf eine Lösung: die Regierung in Buenos Aires und große Gäubigergruppen haben sich auf eine Umschuldung geeinigt. Das könnte die Rückkehr Argentiniens an die internationalen Finanzmärkte und eine wirtschaftliche Erholung des südamerikanischen Landes möglich machen.

  • Konflikt zwischen Weißrussland und Kreml

    Kurz vor den Präsidentschaftswahlen in Weißrussland warnt Präsident Alexander Lukaschenko vor einem Putschversuch. Russische Söldner hätten ein Massaker im Zentrum der weißrussischen Hauptstadt Minsk geplant, sagt Präsident Lukaschenko heute in seiner alljährlichen Fernsehansprache. Russland bestreitet die Vorwürfe. Der Vorfall belastet das Verhältnis zwischen den verbündeten Nachbarstaaten zunehmend.

  • Kärnten: Prozess zur "Ideenschmiede"

    Der ehemalige freiheitliche Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreter Uwe Scheuch stand heute erneut vor Gericht. Ihm wird unter anderem Bestechlichkeit vorgeworfen. Es geht um Geld, das über Scheinrechnungen an die Partei und für Uwe Scheuchs persönlichen Wahlkampf geflossen sein soll. Scheuch bekannte sich "nicht schuldig". Der Geschäftsführer einer Werbeagentur, der involviert war, erhielt heute eine Diversion.

  • Rechercheplattform Addendum wird eingestellt

    Die Rechercheplattform Addendum wird eingestellt, keine drei Jahre hat es sie gegeben. Hinter dem Medienprojekt stand eine Privatstiftung von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz. Und warum jetzt das Aus?
    Man habe die Ziele nicht erreicht, heißt es heute in einer knappen Aussendung.

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