"Bauen heißt Wohnen, und Wohnen heißt Bauen"

Das Architektur-Kollektiv AKT im Gespräch

AKT (Architektur, Kultur und Theorie) heißt ein zwanzigköpfiges Architekturkollektiv, das im Intermezzo von der Architektin Kati Schelling und dem Soziologen und Architekten Harald Trapp repräsentiert wird. Obwohl sie auch gegen einen Bauauftrag nichts hätten, ist AKT sicherlich nicht das nächste, neu gegründete Architekturbüro, sondern vielmehr der Versuch, auf theoretischer und auf praktischer Ebene gemeinschaftlich zusammenzuarbeiten.

Die gesellschaftspolitische Aufgabe der Architektur steht dabei im Vordergrund, und an Kritik an der Profitorientierung der eigenen Branche wird nicht gespart: "ArchitektInnen arbeiten nur mehr auf Anforderung durch Wirtschaft oder Politik, oder aus Gründen der Selbstvermarktung", kritisieren AKT in ihrem Gründungsmanifest, "die Ergebnisse sind austauschbar, ArchitektInnen produzieren Gewinn-Ware. AKT ist ein Zusammenschluss junger ArchitektInnen mit dem Ziel, diese Eindimensionalität aufzubrechen, zu unterlaufen und produktiv zu überwinden."

Derzeit gibt es in einem leerstehenden Parkhaus in Wien eine interaktive Ausstellung der Gruppe zum Thema "Nachbarschaft" - über diese dritte Aktion von AKT, über das Potential der Organisationsform Kollektiv und über ihre Architekturauffassung sprechen Schelling und Trapp mit Anna Soucek.

Service

AKT

Die Ausstellung "AKT 3 : Nachbar*in" ist von 1. bis 8. August 2020 täglich von 18-20 Uhr zu sehen. Die Finissage ist am Sonntag, 9. August, von 16 bis 20 Uhr. Ort: Parkhaus, Obere Donaustrasse 23, 1020 Wien


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Sendereihe

Gestaltung

  • Anna Soucek