Passanten und Radfahrer in New York

AP/FRANK FRANKLIN

Nach dem Lockdown: New York sieht finsteren Zeiten entgegen

Der "Big Apple" ist nach Corona kaum mehr wiederzuerkennen. Gestaltung: Max Böhnel

New York ist nicht mehr die Stadt, als die sie jahrzehntelang bekannt war, nicht mehr die brodelnde Tourismusmetropole und quirliger Kulturhotspot der USA. Glitzer und Glamour sind abgefallen. Zu Beginn der Corona-Krise wurde die Stadt zum Zentrum der Seuche in den USA und mit dem Lockdown zum totalen Stillstand gezwungen. Aus der Stadt, die "niemals schläft", wurde eine, in der sich fast nichts mehr regt. Zwar sind die Corona-Zahlen dadurch stark zurückgegangen, doch der Preis dafür ist gigantisch - eine riesige wirtschaftliche und soziale Krise hat begonnen. Sie erstreckt sich auf jeden Aspekt des New Yorker Alltags. Hunderttausende Menschen ziehen nun weg, und die Arbeitslosigkeit befindet sich wie zur großen Depressionszeit vor 90 Jahren auf einem Höchststand. Ein Lokalaugenschein in Brooklyn und Manhattan.

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