Eine bionische Hand.

AFP/DIETER NAGL

Mit der Natur rechnen

Denkansätze der Wirtschaftsbionik
Von Sabrina Adlbrecht

Klettverschlüsse, Klebefolien nach dem Gecko-Prinzip oder künstliche Haihaut zum Schutz von Schiffsrümpfen - viele Errungenschaften der Natur haben bereits dazu beigetragen, technische Probleme zu lösen. Anfangs vor allem zwischen Natur- und Ingenieurswissenschaften angesiedelt, hat sich das entsprechende Arbeitsfeld, die so genannte "Bionik", kontinuierlich erweitert. Mittlerweile umfasst diese Disziplin sogar die Wirtschaftswissenschaften:

Geht es um Fragen des Managements, um die Organisation komplexer Systeme allgemein, dann lässt sich offenbar von der Natur ebenfalls allerhand abschauen. Und manche Ökonomen gehen noch weiter: Sie denken global und setzen auf ein neues Wirtschaftssystem, das sich am Kreislauf des Lebens orientiert, Wohlstand für alle schaffen und ein friedliches Miteinander garantieren soll. In diesem Konzept enthalten sind ein monatliches Grundeinkommen für jeden Menschen, ein ausreichender Staatshaushalt für jedes Land und ein zusätzlicher Ausgleichs- und Umweltfonds zur Sanierung von Altlasten.

Sendereihe

Gestaltung