Konzept für Wohnanlagen am Rand von Wien.

APA/HANS KLAUS TECHT

Bauland frisst Landwirtschaft

Der Konflikt zwischen Stadterweiterung und Bodenschutz. Gestaltung: Sonja Bettel

Wien ist eine schnell wachsende Stadt - in den vergangenen 30 Jahren ist die Bevölkerungszahl um 400 000 Köpfe angestiegen. Dass für die neuen Wienerinnen und Wiener auch viel neuer Wohnraum gebaut wird, stößt nicht überall auf Begeisterung. Am Stadtrand wurde viel fruchtbares Ackerland in Bauland umgewidmet.

Die Landwirtinnen und Landwirte, die die Grundstücke bisher bewirtschaftet haben, leiden darunter; ebenso Anrainer, die vom Verschwinden vieler Tierarten durch die Bautätigkeiten berichten und beklagen, dass Frischluftschneisen zubetoniert werden. Wird das so weitergehen? 13 000 neue Wohnungen pro Jahr seien vonnöten, heißt es, das lässt vielen die Grausbirnen aufsteigen. Die Stadtplaner wiederum betonen, dass hochwertiger neuer Wohnraum unverzichtbar sei und ohnehin ökologisch sensibel gebaut werde.

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