Jean Seberg ++ Lore Stefanek zurück in Wien ++ Emily Stewart

1. Jean Seberg - Schauspielikone mit mächtigen Feinden
2. Der Besuch der alten Dame - Lore Stefanek ist zurück in Wien
3. Emily Stewart - zwischen Indie-Pop und Wienerlied

Beiträge

  • Jean Seberg – Schauspielikone mit mächtigen Feinden

    Mit Filmen wie „Bonjour tristesse“, „Außer Atem“ oder „Airport“ wurde die 1938 in Iowa geborene Jean Seberg weltberühmt. Ende der 60er Jahre geriet Seberg mit ihrem Engagement für die Black-Power-Bewegung ins Visier des FBI und wurde von Geheimdienst und Boulevardpresse abgehört und verfolgt. Ihr rätselhafter Tod im Alter von 40 Jahren ist bis heute nicht ganz aufgeklärt. Der australische Regisseur Benedict Andrews nimmt in seinem Biopic „Jean Seberg – Against All Enemies“ die Jahr 1968 bis '71 in den Fokus, als Seberg zum Überwachungsobjekt und Spielball von Presse und FBI wurde.

  • Der Besuch der alten Dame - Lore Stefanek ist zurück in Wien

    Gestern Abend hat im Theater in der Josefstadt Thomas Bernhards Dramolettesammlung „Der deutsche Mittagstisch“ in der Regie von Claus Peymann Premiere gehabt. Eine der Darstellerinnen ist die 77jährige Wienerin Lore Stefanek, die als Schauspielerin zum ersten Mal in ihrer Heimatstadt auf der Bühne steht. Nach ihrer Ausbildung am Max Reinhardt-Seminar, ging Stefanek 1966 nämlich gleich nach Deutschland, wo sie am Schauspiel Frankfurt und in Bochum arbeitete und als eine der ersten Regisseurinnen des Landes inszenierte.

  • Emily Stewart - Zwischen Indie-Pop und Wienerlied

    Die Londonerin Emily Stewart steht für enorme musikalische Wandelbarkeit und Vielfältigkeit, denn sie geht zum einen mit den schottischen Indie-Heroen Belle and Sebastian auf Tour, und tritt zum anderen mit Bohatsch und Skrepek auf. André Heller setzte zuletzt bei seinem Album „Spätes Leuchten“ auf ihr Talent an der Bratsche und auch im Burgtheater ist Stewart regelmäßig zu erleben. Morgen präsentiert sie ihr Debütalbum „The Anatomy of Melancholy“ im Porgy and Bess. David Baldinger

Sendereihe