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Ö1 Morgenjournal

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Beiträge

  • Corona: Große Verunsicherung an Schulen

    Einen möglichst normalen Schulbetrieb ab Herbst, das wollte Bildungsminister Heinz Faßmann von der ÖVP. Das wollen wohl auch die meisten Schüler, Eltern und Lehrer und viele Schulen bemühen sich sehr, dass das gelingt. Nach zwei Wochen Schule im Osten kommt nun was zu erwarten war: Kinder haben Schnupfen, Husten oder Halsweh und es gibt Verunsicherung - was tun? Nicht alles läuft wie geplant, berichten Eltern, Schüler und Lehrer, die allesamt lieber anonym bleiben wollen.

  • Gespräch mit Nö. Bildungsdirektor Heuras

    Corona-Verdachtsfälle führen derzeit an vielen Schulen in Österreich zu chaotischen Zuständen und Personalmangel. Man fühle sich vom Bildungsministerium allein gelassen, heißt es. Anders als gegenüber der Öffentlichkeit behauptet, seien die Zustände nicht normal. Man wisse nicht, wie man mit Verdachtsfällen umgehen soll, auf Testergebnisse warte man viel zu lange, beklagen viele Schulen. Dazu ein Gespräch mit dem Bildungsdirektor in Niederösterreich, Johann Heuras.

  • Tourismus kritisiert Reisewarnung für Kroatien

    Mehr als 40 Länder finden sich derzeit auf der Liste, für die das Außenministerium eine Reisewarnung für die jeweiligen Staatsgebiete ausgesprochen hat. Dazu zählt auch, seit gut einem Monat, Kroatien. Für das EU-Mitglied gilt die höchste Sicherheitsstufe 6. Vor Reisen wird in diesem Fall nicht nur gewarnt. Das Ministerium empfiehlt ebenso das Land sofort Richtung Österreich zu verlassen. Für die heimischen Unternehmen ist Kroatien der wichtigste Wirtschaftspartner auf dem Balkan. Die pauschale Warnung stößt zunehmend auf Kritik.

  • Causa FPÖ-Spenden: Ermittlungen eingestellt

    Im Ibiza Video hatte der damalige FPÖ-Chef Heinz Christian Strache damit geprahlt, dass Parteispenden über parteinahe Vereine an den Prüfern des Rechnungshofes vorbeigeschleust werden können. Von Umgehungskonstruktionen war da die Rede, weswegen Ermittler in der Folge mutmaßliche parteinahe Vereine unter die Lupe genommen haben. Sechs der FPÖ, fünf der ÖVP und zwei der SPÖ. Nun hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft diese Ermittlungen eingestellt.

  • Italien: Keine klaren Sieger nach Regionalwahlen

    Vier zu drei, so steht es nach den gestrigen Regionalwahlen in Italien zwischen rechts und links. Das Rechtsbündnis, das anders als die Regierungskoalition, geschlossen angetreten ist, konnte den Hauptpreis, die Toskana, nicht holen. Die in einer Koalition mit der Fünf Sterne Bewegung regierenden Sozialdemokraten kommen mit einem blauen Auge davon.

  • USA: Streit um Ginsburg-Nachfolge eskaliert

    Die Aussicht, einen konservativen Richter für den Obersten Gerichtshof zu nominieren hat in den USA schon vor vier Jahren viele traditionelle republikanische Wähler dazu gebracht, für Donald Trump zu stimmen, obwohl Trump selbst nicht durch eine konservative Lebensführung aufgefallen war. Diese Chance hat Donald Trump nun wieder. Nach dem Tod der der Höchstrichterin Ruth Bader Ginsburg sieht es für die Republikaner gut aus, den Posten der linksliberalen Ikone schnell nachbesetzen zu können. Denn es wird wahrscheinlicher, dass die Partei die nötige Mehrheit im Senat dafür erreicht. Sehr zum Leidwesen der Demokraten.

  • Film "Das Fieber" von Katharina Weingartner

    Rund 500.000 Menschen in Afrika sterben jährlich an Malaria, vor allem Kleinkinder. Einen wirksamen Impfstoff gegen den Malariaparasiten gibt es trotz milliardenschwerer Forschungsprojekte bis heute nicht. Der Dokumentarfilm "Das Fieber" von Katharina Weingartner nimmt nun die Netzwerke hinter solchen Investitionen ins Visier und zeigt die Dominanz der teuren westlichen Medizin in Afrika, die weit billigere lokale Heilmittel verdrängt oder unterbindet. Ende der Woche kommt "Das Fieber" in die Kinos.

  • Kunstmesse "Parallel Vienna"

    Während bei der international ausgerichteten „Vienna Contemporary“ ab Donnerstag renommierte Galerien zeitgenössischer Kunst ihren Auftritt haben, zeigt die zeitgleich stattfindende „Parallel Vienna“ fast ausschließlich heimische Galerien und Kunstinstitutionen und bietet darüber hinaus auch Studierenden eine Plattform für ihre erste Präsentation. Als nomadisches Unternehmen bezieht die „Parallel Vienna“ dabei jedes Jahr eine andere leerstehende Immobilie. Heuer ist es das frühere Gewerbehaus am Rudolf Sallinger Platz. Heute Abend ist die Eröffnung.

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