Journale

Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • Sicherheitskonzept für Winter-Saison präsentiert

    Die Regierung hat heute ihr Sicherheitskonzept für die kommende Winter-Saison präsentiert. Maskenpflicht, Mindestabstand und auch kleine Gruppen in Gondeln und Skischulen sollen den Wintertourismus so sicher wie möglich machen. Skilehrer, Fremdenführer und Reiseleiter sollen außerdem regelmäßig kostenlos auf Covid-19 getestet werden können. Ein klares Nein kommt - wenig überraschend - von der Regierung zum Thema Aprés-Ski. Das soll es nicht geben - so muss man auch in den Skigebieten im Sitzen gegessen und getrunken werden.

  • Kraus-Winkler: "Es gibt keine Alternative"

    Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbands Hotellerie in der Wirtschaftskammer, zeigt sich mit dem heute präsentierten Sicherheitskonzept für den Wintertourismus sehr zufrieden. Natürlich hätte man noch ein paar Dinge genauer formulieren können, aber man Trage das Konzept voll und ganz mit, so Kraus-Winkler im Ö1-Interview. Nun gebe es einen Rahmen, den man den Gästen kommunizieren kann. Bezüglich Apres-Ski meint Kraus-Winkler, dass es eben heuer, so wie in dem Sicherheitskonzept vorgeschrieben, funktionieren müsse. "Es gibt keine Alternative", so Kraus-Winkler. Sie glaubt, dass dennoch ein kreatives Urlaubserlebnis erzeugt werden kann. Die Reisewarnungen schlagen sich bereits jetzt auf die Buchungen nieder. Deshalb sei es wichtig, die Fallzahlen in den nächsten drei bis vier Wochen in den Griff zu bekommen. Was den Mund-Nasen-Schutz in der Gastronomie anbelangt, erwartet Susanne Kraus-Winkler, dass demnächst eine Diskussion über die Plastikvisiere gestartet wird. Diese sollen laut Studien keinen ausreichenden Schutz vor der Verbreitung des Coronavirus bieten.

  • Die Gemeinden in der Pandemie

    Krisenmanagement und Krisenkommunikation war beziehungsweise ist in der Corona-Krise auch auf Gemeinde-Ebene besonders gefragt. Welche Zwischenbilanz die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister nach den bisherigen Erfahrungen ziehen und welche Lehren man daraus ziehen sollte, hat der Gemeindebund in einer Umfrage herausfinden wollen. Zentrale Forderungen: Bessere und raschere Informationen, Internet-Ausbau und finanzielle Unterstützung.

  • EU-Parlament diskutiert Asylreform

    Die EU-Kommission verteidigt ihr Vorschläge zu einer gemeinsamen EU-Asylregel heute im EU Parlament und trifft dort auf fragende Gesichter. Zu vieles sei noch unklar, lautet der Tenor. Das Paket der Behörde, setzt vor allem auf Abschreckung und Abschottung. Ein Baustein sind auch Abschiebe-Partnerschaften. Damit sollen Länder wie Österreich Griechenland oder Italien entlasten und sich um die Abschiebung Nicht-Schutzberechtigter kümmern. Im EU-Parlament fragen sich viele, was daran solidarisch sei.

  • Schweiz: Referendum über Migrationbeschränkung

    Um das schwierige Thema Migration geht es am Wochenende auch in der Schweiz. Hier diskutiert man seit Jahren über eine andere Art der Zuwanderung, nämlich die Zuwanderung aus der EU. Vor 6 Jahren haben die Schweizer in einem Referendum knapp aber doch eine Begrenzung verlangt. Diese ist bis heute nur halb realisiert. Die Schweizer Rechtspopulisten von der SVP versuchen es jetzt wieder. Das Schweizer Stimmvolk soll am Sonntag entscheiden.

  • Spanien: Krankenhäusern droht erneut der Kollaps

    Spanien kämpft mit ansteigenden Corona-Infektionen.
    Nun muss die Madrider Regionalregierung aufgrund nach wie vor steigender Infektionszahlen die Ausgangsbeschränkungen in den Arbeiterbezirken im Süden der Hauptstadt ausweiten. Die Mängel bei der Nachverfolgung von Infektionskontakten sollen durch Heeressanitäter behoben werden, das hatte Ministerpräsident Sanchez der Madrider Regierung angeboten. Die Madrider Ärzte klagen über Personalmangel und haben für Montag einen Streik angekündigt. Den Krankenhäusern in Madrid droht erneut der Kollaps.

  • Pflegeheim-Bewohner wollen möglichst wenige Einschränkungen

    In Zeiten von steigenden Corona-Infektionen wird der Schutz vor allem der älteren Menschen wieder wichtiger. Vor allem für jene in den Pflegeheimen. Besonders sensibel, die Abwägung zwischen Schutz vor der Krankheit und Freiheitsbeschränkung. Die Pflegeinrichtungen wünschen sich dafür einen einheitlichen rechtlichen Rahmen. Vertreter der Bewohnerinnen und Bewohner wünschen sich so wenig Einschränkungen wie möglich.

  • Metaller-Einigung: Löhne steigen um 1,45 Prozent

    Die traditionelle Herbstlohnrunde hat mit einem Knalleffekt begonnen. In der Wirtschaftskammer in Wien haben sich die Verhandler der Metallbranche innerhalb kürzester Zeit geeinigt.
    Das traditionelle Kräftemessen war heuer um einen Aspekt reicher, nämlich Corona. Die Arbeitgeber wollten angesichts der größten Krise seit mehr als 70 Jahren wie sie sagen heuer die Lohnverhandlungen eigentlich ersatzlos streichen und auf nächstes Jahr verschieben, die Gewerkschaft hat das wenig überraschend abgelehnt. Aus den scheinbar verhärteten Fronten ist jetzt binnen kürzester Zeit eine Einigung geworden. Die Löhne und Gehälter steigen um 1,45 Prozent.

  • WIFO-Experte: „Positives Signal“

    Mit so einer raschen Einigung hat Thomas Leoni, Wirtschafts- und Lohnexperte vom Wirtschaftsforschungsinstitut, nicht gerechnet. Allerdings ganz überraschend komme das nicht, denn "die Arbeitnehmervertreter wussten, dass nicht viel da ist und die Arbeitgebervertreter wussten, dass es eine rote Linie gibt", sagt Leoni gegenüber Ö1. Er glaubt, dass beide Seiten gut damit leben können und glücklich sind, dass das Thema nun vom Tisch ist. Den Abschluss bewertet der Lohnexperte grundsätzlich positiv. Er spricht von einem positiven Signal, einer positiven Perspektive, dass die Kaufkraft auf breiter Front nicht sinkt, sondern versucht wird, diese zu erhalten. Der Abschluss der Metaller sei zwar eine Signalwirkung, allerdings in der Corona-Krise nicht mit Verhandlungen im Tourismus oder im Handel gleichzusetzen, so Leoni.

  • Unruhen in Kentucky

    In Louisville in Kentucky hat es in der Nacht schwere Ausschreitungen gegeben, bei denen zwei Polizisten angeschossen wurden. Grund war die Anklage im Fall der Afroamerikanerin Breonna Taylor, die vor einem halben Jahr bei einem Polizeieinsatz in ihrer Wohnung erschossen wurde. Nur einer der drei beteiligten Polizisten soll zur Verantwortung gezogen werden - und zwar nicht wegen Mordes oder Totschlags, sondern wegen fahrlässiger Gefährdung von Personen.

  • BUWOG-Prozess: Prüfung gegen WKStA eingeleitet

    Neue Aufregung beim BUWOG-Prozess. Vergangenen Dienstag hatte die Verteidigung von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser einen mitangeklagten Wirtschaftsanwalt noch einmal zur Befragung aufgerufen. Der berichtete dann von einer Einvernahme bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft 2012. Dabei habe man ihm angeboten, wenn er mehr gegen Grasser aussage, dann würde das Verfahren gegen ihn eingestellt. Diese Aussage hat jetzt die Oberstaatsanwaltschaft Wien auf den Plan gerufen die als Dienstaufsicht eine Prüfung eingeleitet hat.

  • Plastik in Mägen von Wild- und Weidetieren

    Gestrandete Delphine und Wale, deren Mägen voller Plastik sind. Diese Bilder kennen wir. Doch auch bei den heimischen Wild- und Weidetieren gibt es dieses Problem. So werden etwa in Mägen von Rindern Teile von gehäckselten PET-Flaschen und Dosen gefunden. Für Umweltministerin Leonore Gewessler von den Grünen eine Bestätigung in ihrem drei Punkte-Plan gegen Plastikmüll.

  • Waldbrände im Amazonas

    In Brasilien brennt der Regenwald. Immer mehr Regionen werden gezielt in Flammen gesetzt, um die Flächen industriell nutzen zu können. Im Amazonasgebiet etwa gab es im September mehr Brände als in den vergangenen zehn Jahren um diese Zeit. Das wiederum hat schlimme Auswirkungen auf die benachbarten Regionen, etwa auf die Feuchtgebiete des Pantanal. Die Organisation Greenpeace dokumentiert die Brände und fordert ein neues EU-Waldgesetz, um die Zerstörung des Regenwalds einzudämmen.

  • "steirischer herbst" startet heute

    Das Festival "steirischer herbst" hat sich aufgrund der Corona-Krise neu erfinden müssen und startet heute mit Paranoia-TV einen eigenen Medienkanal. Ein Großteil des Programms spielt sich also im Internet ab. Der "steirische herbst" will dabei mit seinem vielschichtigen internationalen Kunst-Programm Ängste - und Paranoia - abbauen.

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