Einheitsfeier am Reichstag 3. Oktober 1990

APA/DPA/JÖRG SCHMITT

Und der Zukunft zugewandt

30 Jahre Deutsche Wiedervereinigung.
Gestaltung: Verena Gleitsmann. Moderation: Volker Obermayr

Morgen vor 30 Jahren wurde der Osten und der Westen Deutschlands offiziell zu einem gemeinsamen Land. Für die meisten bedeutete die Wiedervereinigung Freiheit, Aufbruch und neue Chance, für andere aber auch etwas ganz Anderes: Arbeitslosigkeit, Verunsicherung und Perspektivlosigkeit.

Noch heute gibt es tiefe Risse zwischen Ost und West, sowohl wirtschaftliche als auch gesellschaftliche und politische. Den Ursprung dieser Risse sehen viele im unmittelbaren Beginn der deutschen Einheit, in der Arbeit der sogenannten "Treuhandanstalt". Deren Aufgabe war es in den ersten vier Jahren des wiedervereinigten Deutschlands, die Betreibe der ehemaligen DDR ins neue markwirtschaftliche System zu überführen.

Oft ging sie dabei äußerst radikal vor, und setzte Schritte, die am Ende mehr als eine Million Menschen ihre Arbeitsplätze kostete. Eine Schockerfahrung, die bis heute nachwirkt.

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