Glück gibt´s nicht umsonst

"Mondbeben" von Ludwig Fels. Es liest Markus Hering.

Olav und Helen sind kleine Verlierer. Er ein Schuldeneintreiber, sie eine geschlagene Frau, deren Peiniger Olav so zurichtet, dass er sich eine Haftstrafe einfängt. Als Olav aus dem Gefängnis entlassen wird und Helen eine Erbschaft macht, erfüllt sich das nicht mehr junge, aber frisch verliebte Paar einen gemeinsamen Traum: eine Villa unter Palmen auf einer paradiesischen Insel. Doch auf Zifere Island, der "Insel der Inseln", bedrängen korrupte Provinzeliten, ein fauler Immobilienhandel und das Alkoholproblem Olavs die naive Illusion der Liebenden. Ein Ausschnitt aus dem aktuellen Roman des in Wien lebenden Bayern Ludwig Fels.

Seit 1973 schreibt Fels Gedichte, Erzählungen und Romane, arbeitet daneben für Hörspiel und Theater. Auszeichnungen u.a. Hans-Fallada-Preis, Wolfgang-Koeppen-Preis und Wolfram-von-Eschenbach-Preis (2011). Zuletzt erschien sein Kolonialroman "Die Hottentottenwerft" (1015)

Gestaltung: Gudrun Hamböck

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Ludwig Fels, Mondbeben. Roman. Jung und Jung, 2020

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