Journale

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

Beiträge

  • Ermittlungen gegen Casinos-Chefin

    Die Generaldirektorin der Casinos Austria, Bettina Glatz-Kremsner, sieht sich mit Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft konfrontiert - wegen des Verdachts der falschen Zeugenaussage. Es geht um die Frage, ob Glatz-Kremsner Ende Juni bei ihrer Einvernahme im U-Ausschuss die Wahrheit gesagt hat oder nicht. Thema waren die Umstände, unter denen sie Chefin der Casinos Austria wurde und welche politischen Kontakte da eine Rolle gespielt haben. Glatz-Kremsner war zwei Jahre lang Vize-Parteichefin der ÖVP.

    Unseren Reporterinnen Petra Pichler und Maria Kern liegt die Mitteilung der Staatsanwaltschaft an Glatz-Kremsner vor.

    Wegen der Anschuldigungen fordert die FPÖ Glatz-Kremsners Rücktritt, die NEOs zeigen sie wegen des Verdachts auf Falschaussage im Ibiza-Untersuchungsausschuss an.

  • Neues Corona-Dashboard, neue Zahlen

    1.029 Corona-Neuinfektionen sind seit gestern dazu gekommen, die meisten wieder in Wien. Ein wesentlicher Wert ist auch, wie viele Neuinfektionen pro Woche registriert werden, und zwar auf 100.000 Einwohner. Das waren in Wien 140, österreichweit sind es 70 positive Tests auf 100.000 Einwohner.

    Das sind Zahlen, die man vom Corona-Dashboard des Gesundheitsministeriums ablesen kann. Dieses Zahlenwerk hat nun die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit Ages überarbeitet.

    Was man sehen kann, was sich geändert hat, berichtet Barbara Reichmann.

  • Ministerrat: Corona-Hilfe für Künstler und Kleinbetriebe

    In den Ministerrat ins Bundeskanzleramt: Dort hat die Regierung heute bekannt gegeben, dass etliche Corona-Hilfsmaßnahmen verlängert werden. Kleinunternehmer, Vereine und Künstler sollen mehr Geld bekommen.

  • Fixkosten-Zuschuss: Vor Kompromiss mit EU

    Im Tauziehen um den zweiten, verbesserten Fixkosten-Zuschuss für Unternehmen wie die Stadthotellerie - denen die Umsätze durch die Corona-Krise anhaltend weggebrochen sind - zeichnet sich ein Ausweg ab. Die Europäische Kommission macht Zugeständnisse beim Antrag aus Österreich, Finanzminister Gernot Blümel von der (ÖVP) findet freundliche Worte und schließt auch nicht aus, dass er dem Vorschlag am Ende zustimmen könnte.

  • Warnung vor Engpass bei Pflegepersonal

    Thema Pflege: Die Personalfrage ist die Schicksalsfrage, wenn es darum geht, das Pflegesystem so zu organisieren, dass es auf Dauer funktionieren kann. Das sagen die gemeinnützigen Organisationen Caritas, Diakonie, Volkshilfe, Hilfswerk und Rotes Kreuz.

    Derzeit geht es in die falsche Richtung. Allein durch Pensionierungen werde der Mangel schon in den nächsten Jahren immer größer. Die Organisationen fordern Konzepte für die Aus- und Weiterbildung und Umschulung.

  • Berlin - Moskau: Prozess um Politmord

    Die deutsch-russischen Beziehungen waren schon einmal einfacher. Da war der Giftanschlag auf Alexej Nawalny, der in Berlin behandelt wurde, und bei dem deutsche Experten festgestellt haben: er ist mit dem Nervengift Nowitschok vergiftet worden.

    Ab morgen steht in Berlin ein 55-jähriger Russe vor Gericht, der vor gut einem Jahr einen Georgier im Berliner Tiergarten erschossen haben soll - im Auftrag der russischen Regierung, wie es die Staatsanwaltschaft sieht. Das nimmt man in Moskau der deutschen Regierung sehr übel.

  • Türkei heizt Konflikt in Zypern an

    Spannungen zwischen Deutschland und Russland, Spannungen auch zwischen der EU und der Türkei: Daran hat auch der EU-Gipfel vorige Woche nichts geändert, bei dem sich jene Staaten durchgesetzt haben, die keine Sanktionen gegen die Türkei wollten.

    Jetzt facht die Türkei den ewigen Konflikt um Zypern wieder an:
    Zwischen dem türkischen und dem griechischen Teil liegt eine Art Niemandsland. Einen Teil dieser Zone will das türkische Nordzypern nun der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die griechische Seite reagiert empört. Das dürfte Präsident Erdogan einkalkuliert haben. An Kompromissen mit der EU scheint er nicht mehr interessiert.

  • GR: Schuldspruch gegen Neonazi-Partei

    In Griechenland ist heute Vormittag das Urteil in einem politisch heiklen Prozess gefällt worden. Die Führung der rechtsextremen Partei "Goldene Morgenröte" ist schuldig gesprochen worden, eine kriminelle Vereinigung gegründet zu haben. Die Partei und ihre Mitglieder haben nicht nur Migranten schikaniert, sondern auch linke Gewerkschafter attackiert und einen Rapper ermordet.

    Informationen dazu von Alkyone Karamanolis, Athen.

  • Trump verunsichert US-Börsen

    US-Präsident Donald Trump verwendet das Corona-Hilfspaket als Druckmittel im Wahlkampf; oder missbraucht, wie ihm seine Gegner vorwerfen. Trump hat - aus dem Krankenstand quasi - per Twitter verkündet: die Verhandlungen zwischen seiner republikanischen Partei und den Demokraten über das Paket seien abgebrochen.
    Sollte er gewählt werden, würden die Milliarden gleich wieder fließen. Twitter-Wahlkampf hin oder her, die Leute an den US-Börsen reagieren nervös.

  • Strikte Corona-Einschränkungen in Belgien

    Mit einem starken Anstieg der Corona-Neuinfektionen kämpft auch Belgien, das schon in der ersten Corona-Welle sehr stark betroffen war. Nun hat die Regierung dort schärfere Maßnahmen ergriffen, von denen sie hofft, dass sie reichen werden, um ein totales Zusperren im Land zu verhindern.

  • CoV: Ärzte warnen vor überzogenen Maßnahmen

    Wie gefährlich ist Corona? Nicht mehr als die Grippe, sagen manche. Sie lassen sich auch von Auswertungen nicht irritieren, wonach das Sterblichkeits-Risiko bei Covid-19 um ein Vielfaches höher liege als bei der Grippe. Da sind nicht die absoluten Zahlen an Toten gemeint, sondern wie viele von 100 Covid-Erkrankten und wie viele von 100 Grippe-Kranken sterben, da ist das Risiko bei Covid viel höher.

    Heute haben vier Ärzte zu einer Pressekonferenz geladen. Sie sagen: Die Corona-Gefahr werde völlig überzogen dargestellt. Die Maßnahmen gegen die Epidemie seien gefährlicher als das Virus.

  • 100 Jahre Kärntner Volksabstimmung

    Am Samstag, am 10. Oktober, ist es 100 Jahre her, dass die Menschen in Kärnten mit große Mehrheit dafür gestimmt haben, dass das Land bei Österreich bleibt. Mit großer Mehrheit, das gilt auch für die südöstlichen Landesteile, wo die meisten Kärntner Slowenen leben. Auch sie waren mehrheitlich dagegen, Kärnten in den neu gegründeten Staat von Serben, Kroaten und Slowenen einzugliedern.

    Ein Wahlforscher hat nun - 100 Jahre danach - das Abstimmungsverhalten im Detail untersucht und kommt zu überraschenden Schlüssen.

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  • Chemie-Nobelpreis für Forscherinnen der "Genschere"

    Der Chemie-Nobelpreis 2020 geht an Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna. Die Französin und die US-Amerikanerin erhalten den Preis für die Entwicklung einer Methode zum Genom-Editieren.

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  • Aus für Thiem bei French Open

    Der Siegeslauf von Dominic Thiem ist zu Ende: Nach elf Siegen in Folge war am Abend im Viertelfinale der French Open in Paris Endstation. Thiem musste sich dem Argentinier Diego Schwartzmann nach einem 5-Satz-Marathon geschlagen geben.

  • Ruth Klüger ist tot

    Die Schriftstellerin und Literaturwissenschafterin Ruth Klüger ist tot. Sie starb in der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober nach langer Krankheit im Kreise ihrer Familie in Kalifornien.

    1931 in Wien geboren, wurde Klüger in der Nazi-Zeit gemeinsam mit ihrer Mutter in verschiedene Konzentrationslager deportiert, die dortigen Schrecken und die Erfahrungen des Antisemitismus verarbeitete sie in zahlreichen ihrer Bücher. 1947 emigrierte sie in die USA und lehrte in Kalifornien, wo sie bis zuletzt lebte.

  • Literaturmuseum: "Utopien und Apokalypsen"

    Von positiven Visionen bis Weltuntergangsszenarien, Literatur beschäftigt sich oft mit der Zukunft. Ab morgen zeigt das Literaturmuseum in seiner Schau „Utopien und Apokalypsen“, welche ganz unterschiedlichen und ungewöhnlichen Bilder Schriftsteller von der Zukunft gemalt haben – vom Mittelalter bis fast in die Gegenwart.

  • News in English

    Gestaltung: Joe Remick

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