"Mein Kampf" ++ Klaus Voormann ++ Filmkolumne

1. Burgtheater: Itay Tiran inszeniert "Mein Kampf"
2. Wegbegleiter Klaus Voormann über John Lennon
3. Der Anwalt als Konzernschreck im Film

Beiträge

  • Burgtheater: Itay Tiran über "Mein Kampf"

    Heute Abend kommt im Wiener Burgtheater George Taboris Farce „Mein Kampf“ zur Aufführung - die 1987 in Taboris eigener Inszenierung zur legendären Produktion wurde.
    Mit den Mitteln des Humors und der Groteske verarbeitet Tabori darin das Trauma des Holocaust, dem unter anderem sein Vater in Auschwitz zum Opfer fiel. Der israelische Schauspieler und Regisseur Itay Tiran ist für die Neuproduktion verantwortlich. Er gehört zum neuen Ensemble des Burgtheaters und hat im Vorjahr schon Wajdi Mouawads „Vögel“ inszeniert.

  • Wegbegleiter Klaus Voormann über John Lennon

    Heute vor genau 80 Jahren wurde im Maternity Hospital in Liverpool John Winston Lennon geboren. Gut zwanzig Jahre später sollte er mit den Beatles die Welt verändern. Ein Freund seit den Anfangstagen der Beatles ist der deutsche Grafiker, Musiker und Produzent Klaus Voormann. David Baldinger hat anlässlich des runden Geburtstages von John Lennon mit Klaus Voormann über Lennons Entwicklung nach den Beatles gesprochen.

  • Der Anwalt als Konzernschreck im Film

    Im US-amerikanischen Trinkwasser ist der Wurm drin, also zumindest sprichwörtlich, denn in einigen Regionen des Landes ist es mit Chemikalien kontaminiert. Dass derartige Umweltsünden mit Gesundheitsfolgen auffliegen, ist vor allem der Hartnäckigkeit von Einzelpersonen, oft Anwälten zu verdanken. Wahre Fälle, die auch im Kino ihren Niederschlag gefunden haben, am bekanntesten etwa im Film „Erin Brockovich“ aus dem Jahr 2000, in dem Julia Roberts einem Anwalt bei der Aufdeckung eines Trinkwasserskandals assistierte. Weniger bekannt ist der Anwalt Rob Billot aus Cincinnati. Er hat seit den späten 1990er Jahren erfolgreich gegen den Chemiekonzern Dupont prozessiert und mittlerweile rund 670 Millionen Dollar an Entschädigungen für seine Mandanten erstritten. Der Film „Dark Waters“, der unter dem deutschen Titel „Vergiftete Wahrheit“ ab heute in den heimischen Kinos zu sehen ist, würdigt das Engagement von Rob Billot. Arnold Schnötzinger hat sich für unsere heutige Filmkolumne einige juristische Heldentaten gegen die Machenschaften von industriellen Wasserverschmutzern im US-amerikanischen Kino angesehen.

  • Schröder: "Wir befinden uns im freien Fall"

Sendereihe