Journale

Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • Wie es nach der Wien-Wahl weitergeht

    Noch immer sind in Wien gut 40 Prozent der Stimmen nicht ausgezählt, die Briefwahlstimmen nämlich. Mit deren Auswertung ist heute begonnen worden, erst Dienstag am Abend will man fertig sein. Bürgermeister Michael Ludwig hat gestern sogar davon gesprochen, dass das Endergebnis erst Mittwoch früh vorliegen könnte. Fix ist jedenfalls: Die SPÖ und Michael Ludwig können sich ihren Koalitionspartner aussuchen.

  • Zurückhaltung bei Bezirkschefs bezüglich Koalitionsvarianten

    Erfreulich für die SPÖ war auch das Ergebnis in den großen Flächenbezirken mit vielen Wahlberechtigten. Diese waren in der Vergangenheit durchaus umkämpft zwischen rot und blau, heuer ist die Sache klar. Dementsprechend gestärkt dürfte parteiintern die Position der dortigen Bezirksvorsteher sein. Was geben sie dem Bürgermeister mit in die Koalitionsverhandlungen? In welche Richtung soll es gehen? Dazu gibt man sich heute betont zurückhaltend.

  • Politikberater Thomas Hofer: Alles noch Spekulation

    Mit Blick auf die drei Koalitions-Optionen nach der Wahl fällt auf, dass die NEOS oft ins Spiel gebracht werden, auch vom Wiener Bürgermeister Ludwig. Ob es dabei darum geht, die Grünen unter Druck zu setzen, oder es zu einer rot-pinken Koalition kommt, ist noch offen. Politikberater Thomas Hofer glaubt im Ö1-Interview mit Rainer Hazivar eher an strategische Überlegungen und hält rot-grün für ziemlich wahrscheinlich – für unwahrscheinlich hingegen eine Koalition mit der ÖVP.

    Und um die Folgen der Wien-Wahl geht es auf Ö1 heute auch im Journal Panorama:
    Zu Gast ab 18 Uhr 25 sind der Politik-Wissenschaftler Peter Filzmaier sowie die Journalistin Barbara Toth vom "Falter" und der Chefredakteur der "Presse", Rainer Nowak.

  • Ischgl-Kommission: Vor Präsentation des Berichts

    Um 13 Uhr wird der Bericht der sogenannten Ischgl-Kommission der Öffentlichkeit präsentiert. Landeshauptmann Günther Platter von der ÖVP hat ihn schon am Vormittag überreicht bekommen. Die Kommission zeigt Ungereimtheiten in der Informationspolitik des Landes Tirol auf, aber auch ein völliges Missmanagement bei der Sperre des Paznauntals im März und der Abreise von Urlaubern und Tourismuspersonal - woran auch der Bund seinen Anteil gehabt hat, wie der Kommissions-Vorsitzende Ronald Rohrer gegenüber dem Ö1-Mittagsjournal bestätigt.

  • Corona-Hotspot Tennengau

    In den vergangenen Tagen hat sich der Tennengau in Salzburg zum österreichweiten Corona-Hotspot entwickelt. Er hat von allen Bezirken in der Republik die meisten Corona-Aktiven pro 100.000 Einwohner. Deshalb haben die Tennengauer Bürgermeister und der Landeshauptmann noch gestern Nachmittag Maßnahmen für den Bezirk beschlossen, etwa ein Veranstaltungsverbot oder die Sperrstunde um 17 Uhr.

  • Gewerkschaft fordert Gutschein für Gastronomie und Hotelerie

    Nach dem Vorbild der Wiener Gastro-Gutscheine fordert Roman Hebenstreit, Chef der Verkehr und Dienstleistungs-Gewerkschaft Vida, einen "Österreich-Gutschein". Mit dem soll man Urlaub machen, ins Gasthaus gehen oder auch regionale Produkte kaufen können. So soll die angeschlagene Tourismusbranche, aber auch der Handel gestützt werden. 1000 Euro wären laut Gewerkschaft eine gute Summe. Die Hotelier-Vereinigung findet den Vorschlag gut - wichtiger als ein Gutschein wäre für die Branche aber ein Ende der Reisewarnungen für Österreich.

  • Faßmann: Nein zu verlängerten Herbstferien

    Zwischen 24. Oktober und 4. November sind an den Schulen Herbstferien, zum ersten Mal in ganz Österreich. In den letzten Tagen gab es von verschiedenen Seiten Protest, weil angeblich schon eine Verlängerung dieser Herbstferien geplant sei - als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme gegen eine Verbreitung des Corona-Virus. Dem widerspricht heute Bildungsminister Heinz Faßmann: Das sei keineswegs beabsichtigt, die Herbstferien seien auch so lang genug.

  • Corona-Chaos in Deutschland

    Auch in Deutschland wächst die Sorge über die steigenden Corona-Infektionszahlen. Vor allem die großen Städte scheinen zum Problem zu werden: Immer mehr übersteigen die kritische Marke von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Umgegangen wird damit aber überall unterschiedlich: So gelten etwa in vielen Bundesländern mittlerweile Übernachtungsverbote für Personen aus den betroffenen Gebieten, was zunehmend auf Kritik stößt.

  • EU-Außenminister überlegen Sanktionen gegen Russland und Weißrussland

    Die EU Außenministerinnen und Minister verschärfen den Ton gegenüber den Machthabern Russlands und Weißrusslands. Bei ihrem Treffen in Luxemburg dreht sich heute alles um mögliche neue Sanktionen. Denn Moskau beteilige sich nicht an der Aufklärung des Gift-Anschlags auf den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny. Und: Weißrusslands Machthaber Lukaschenko steht im Visier in Luxemburg. Die EU könnte auch seine Person direkt sanktionieren. 40 Leute aus seinem Umkreis stehen bereits auf einer EU-Sanktionsliste.

  • USA: Anhörung der Höchstrichterin-Kandidatin Amy Coney Barrett

    Im US Senat beginnt heute die Anhörung von Donald Trumps Kandidatin für das oberste Gericht, den Supreme Court. Die Republikaner wollen die konservative Richterin Amy Coney Barrett noch vor der US Wahl in drei Wochen ins Amt bringen. Dabei wollen sich die republikanischen Senatoren auch nicht von Corona Fällen in den eigenen Reihen ausbremsen lassen. Daher beginnt heute wie geplant die Befragung Coney Barretts im Justizausschuss - gegen den heftigen aber vergeblichen Widerstand der Demokraten.

  • Letzte Runde im BUWOG-Verfahren

    Elf Jahre lang beschäftigte die BUWOG-Affäre Politik, Staatsanwaltschaft, Gerichte aller Instanzen und die Öffentlichkeit. Nach fast drei Jahren Prozess soll morgen - wenn alles klappt wie geplant - das Beweisverfahren abgeschlossen und mit den Schlussplädoyers begonnen werden. Das Urteil will BUWOG-Richterin Marion Hochenecker voraussichtlich im November bekannt geben. Viele fragen sich: Warum hat das ganze Verfahren so lange gedauert?

  • Hainbuchner: FPÖ und das Wahldebakel

    Zum Debakel der Freiheitlichen am gestrigen Wahlabend meint der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann Manfred Haimbuchner, eine Obmanndebatte halte er für entbehrlich. FPÖ-Chef Norbert Hofer sei in Wien nicht zur Wahl angetreten.

  • Forschungsschiff Polarstern ist zurückgekehrt

    Das Arktische Eis hat sich diesen Sommer schneller zurückgezogen als jemals zuvor. Noch dazu gab es Waldbrände, Hitze und zerbrochene Eisschelfe. Wie sich die Klimaerwärmung in der Arktis auswirkt, darüber wird die Wissenschaft schon bald genauere Aussagen machen können. Unter der Leitung des deutschen Alfred-Wegener-Instituts sind Forscherinnen und Forscher auf einer Eisscholle durch die zentrale Arktis gedriftet. Heute ist ihr Forschungsschiff, die Polarstern, zurückgekehrt und damit endet auch die größte Arktis-Expedition aller Zeiten.

  • Buchmarkt erholt sich

    Die meisten Branchen kämpfen in Corona-Zeiten mit Umsatz-Einbrüchen. Das hat im Frühjahr auch für den Buchhandel gegolten. Mittlerweile hat sich das Geschäft aber relativ gut erholt, bei den Kinder- und Jugendbüchern gibt es sogar ein Umsatz-Plus. Reiseführer sind aufgrund der Reisebeschränkungen hingegen Ladenhüter.

  • Deutscher Buchpreis-Kandidat: "Aus der Zuckerfabrik" von Dorothee Elmiger

    Heute Abend wird in Frankfurt - wie immer einen Tag vor der Eröffnung der Buchmesse - der Deutsche Buchpreis verliehen. Auf der Shortlist findet sich der Roman „Aus der Zuckerfabrik“ der Schweizerin Dorothee Elmiger, der darüber hinaus auch für den Schweizer und für den Bayrischen Buchpreis nominiert ist. Neben den Juroren zeigen sich auch die Feuilletons begeistert von Elmigers Roman und zählen die Schriftstellerin zur literarischen Avantgarde des frühen 21. Jahrhunderts.

  • Wiener Staatsoper: "Die Entführung aus dem Serail"

    Seit mehr als 20 Jahren hat es an der Wiener Staatsoper keine Inszenierung von Mozarts Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ gegeben, und dass obwohl das Stück als eines seiner populärsten Bühnenwerke gilt. Jetzt holt Bogdan Roscic die Oper, die 1782 am Wiener Burgtheater uraufgeführt wurde, in einer preisgekrönten Regiearbeit von Hans Neuenfels ans Haus. Der Regiealtmeister ist für die Probenarbeiten nach Wien gekommen.

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