Ein Obdachloser auf der Straße im Winter.

DPA/INGO WAGNER

Zu Hause bleiben? Obdachlosigkeit in Corona-Zeiten

Eine Reportage aus Wien, wo mit Abstand die meisten Obdachlosen leben.
Gestaltung: Maria Harmer

Home Office, Home Schooling - insbesondere seit dem coronabedingten Lockdown ist der Begriff "zu Hause" beziehungsweise sein englisches Pendant in aller Munde: Er hat im Leben der Menschen eine neue Bedeutung bekommen. Auch die scheinbar simple Aufforderung "Bleiben Sie lieber zu Hause!" ist ein in der Pandemie häufig gehörter Satz. Ein Satz, der in den Ohren von obdachlosen Menschen wohl zynisch und bitter klingt.
Nun beginnen jahreszeitlich bedingt die Temperaturen zu fallen. Der Winter ist alljährlich für obdachlose Menschen und alle, denen ihre Betreuung ein Anliegen ist, eine besondere Herausforderung. Welche zusätzlichen Belastungen bringt das Coronavirus für diese besonders vulnerable Gruppe und die betreuenden Organisationen?

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