Schneckenmenü

Warum Weinbergschnecken nach Wald schmecken.

Die Helden des Klimaschutzes auf dem Speiseteller sind klein: Weinbergschnecken! Rudi besucht Simone Embacher auf ihrer Schneckenfarm in Ellmau in Tirol. Sie züchtet Weinbergschnecken und verkauft sie an Restaurants. Sie erklärt Rudi, wie man Schnecken und deren Eier essen kann. "Future Food" nennt sie das, weil Schnecken viel weniger Platz, Wasser und Futter brauchen als zum Beispiel Rinder. Das ist klimafreundlich und deshalb sollten wir in der Zukunft mehr davon essen, sagt sie. Der Radiohund erfährt, dass sogar schon die Ritter im Mittelalter diese schleimigen Schnecken gegessen haben sollen.


Simone Embacher: "Der Kaviar, oder die Schneckeneier, schmecken nach Wald. Das musst du dir so vorstellen: Wenn du im Wald spazieren gehst und ganz tief durch die Nase einatmest, dann riechst du die unterschiedlichen Bäume, das Moos, vielleicht Pilze, und genauso musst du dir das vorstellen, wenn du ein Schneckenei isst. Dann hast du den ganzen Mund voller Aromen von Wald."


Gestaltung: Lara Weber

Service

Kaiserschnecke


Kostenfreie Podcasts:
Rudi Radiohund - XML
Rudi Radiohund - iTunes

Sendereihe