ELLEGUA: Uraufführung von Ingrid Schmoliner und Elektro Guzzi.

ORF/MUSIKPROTOKOLL/MARTIN GROSS

Elektro Guzzi und Ingrid Schmoliner

musikprotokoll 2020. ELLEGUA: Uraufführung von Ingrid Schmoliner und Elektro Guzzi.

Techno, virtuos gespielt mit Gitarre, Bass und Schlagzeug, - mit diesem einzigartigen musikalischen Konzept begeisterten Elektro Guzzi Anfang der 2000er Jahre das Publikum dies- und jenseits der österreichischen Landesgrenze. Im Laufe der Jahre hat das Trio sein musikalisches Spektrum sukzessive erweitert, immer mehr Effektgeräte und auch Synthesizer kamen hinzu und es gab mehrere Kooperationen, etwa mit Yoruba Percussion oder den Posaunisten Hilary Jeffery, Daniel Riegler and Martin Ptak. Für ihr gemeinsames Projekt mit der Pianistin Ingrid Schmoliner, das beim musikprotokoll 2020 seine Uraufführung feierte, richten Elektro Guzzi den Blick nun nach innen.

Auf elektronische Instrumente wurde bewusst verzichtet, stattdessen erkundete die Band den ureigenen Klang von Gitarre, Bass und Schlagzeug mit diversen Präparationen und einer speziellen Mikrofonierung. Auch Schmoliner arbeitet in ihrer oftmals minimalistisch gehaltenen Musik mit Präparationen, der Resonanzraum des Klaviers wirkt dabei wie eine Lupe. Mit "ELLEGUA" knüpfen Bernhard Breuer, Jakob Schneidewind und Bernhard Hammer an die Zeit um die Jahrtausendwende an, als in der elektronischen Musik immer mehr akustische Instrumente zur Klanggenerierung eingesetzt wurden, eine Zeit, die die drei schließlich auch zur Gründung von Elektro Guzzi inspirieren sollte und so schließt sich ein Kreis.

Gestaltung: Susanna Niedermayr

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