Laternen, Zentralfriedhof

APA/HERBERT NEUBAUER

Was am Friedhof lebt

Leben unter Toten. Die letzte Ruhestätte als Lebensraum von Pflanzen, Tier und Mensch

Es ist selten wirklich still zwischen Gräbern. Friedhöfe sind Erholungsraum für Spaziergänger, Arbeitsstätte für Totengräber und Friedhofsgärtner, Gedenkstätte für Angehörige - und Heimat einer faszinierenden Pflanzen- und Tierwelt. Die dicht an dicht gereihten Grabsteine dienen Hasen, Mardern oder Dachsen als Sichtschutz.

Mittlerweile hat auch die Unterhaltungskultur auf dem Totenacker Einzug gehalten: Open-Air-Konzerte, Lesungen und Führungen bei Nacht gehören etwa auf dem Wiener Zentralfriedhof zum Jahresprogramm. Die 250 Hektar große Parklandschaft in Wien-Simmering ist auch Touristenmagnet und zählt zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

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