Journale

Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • Anschober warnt vor Triage-Situationen

    Die Zahl der Intensivpatienten ist innerhalb einer Woche um fast 80 Prozent gestiegen. Heute warnt Gesundheitsminister Rudolf Anschober gemeinsam mit Gesundheitsfachleuten davor, dass die Spitäler rasch an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen werden, wenn die neuen Anti-Corona-Maßnahmen nicht von der Bevölkerung mitgetragen werden. Ziel sei es, Triage-Situationen zu vermeiden - also dass entschieden werden muss, wer noch eine lebenswichtige medizinische Behandlung bekommt und wer nicht.

  • Virologe Nowotny: "Maßnahmen alternativlos"

    Der Virologe Norbert Nowotny sagt, das Tempo der Zunahme der Corona-Neuinfektionen habe auch ihn überrascht. Die Haupterklärung ist für ihn, dass bereits viel zu viel Virus in der Bevölkerung zirkuliert, nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa. Die gesetzten Maßnahmen bezeichnet Nowotny als alternativlos.

  • Weitere Details zum Unterricht zuhause

    Ab morgen, dem ersten Tag nach den Herbstferien, wird der Oberstufen-Unterricht auf Distanz-Lernen umgestellt: Die Schülerinnen und Schüler bleiben zuhause und kommunizieren elektronisch mit den Lehrpersonen. Unterrichtsminister Heinz Faßmann nun weitere Details dazu bekannt gegeben.

  • AK-Direktor Klein: "Ausgangsbeschränkungen teils unklar"

    Arbeiterkammer-Direktor Christoph Klein sagt, die Maßnahmen sollten juristisch glasklar geregelt sein und der Bevölkerung so kommuniziert werden, dass sie sich daran halten kann und sie versteht und vor allem, dass auch die Polizei die Maßnahmen vollziehen kann. Das sei in sehr wesentlichen Punkten leider überhaupt nicht gelungen, so Klein. Gerade die Ausgangsbeschränkungen seien in einigen Punkten unklar.

  • Lage auf Arbeitsmarkt bleibt angespannt

    Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist weiterhin angespannt. Im Oktober waren laut den neuesten Zahlen des Arbeitsministeriums knapp 424.000 Personen arbeitslos. Das sind fast 70.000 mehr als im Vorjahr. Besonders betroffen sind wenig überraschend Menschen aus dem Tourismus und aus der Baubranche. Bis zum Winter wird die Zahl der Arbeitslosen auf etwa eine halbe Million steigen, schätzt Arbeitsministerin Christine Aschbacher.

  • Gastronomie hofft auf rasche Hilfe

    Ab morgen müssen Restaurants, Bars und Lokale in Österreich schließen. Und das mitten in der Martinigansl-Zeit, die Speisekammern sind also prall gefüllt. Im November wird zudem das Weihnachtsgeld an die Beschäftigten ausgezahlt. Entsprechend verunsichert und nervös ist man in der Branche. Viele Wirtinnen und Wirte fragen sich, ob die versprochenen Hilfen von 80 Prozent Umsatzerstattung rechtzeitig fließen werden.

  • Albertina-Direktor Schröder: "Museen vorschnell geschlossen"

    Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder sagt auf der einen Seite akzeptiere er die Maßnahmen der Regierung. Auf der anderen Seite sei ihm die Entscheidungsgrundlage für die Schließung der Museen völlig schleierhaft. In einem modernen Museum wie der Albertina werde durch die Lüftungsanlage alle 5-10 Minuten die Luft in den Räumen völlig ausgetauscht, so Schröder. Daneben seien viele weitere Maßnahmen getroffen worden. Er glaube deshalb schon, dass die Museen vorschnell geschlossen wurden.

  • Kann Biden Texas drehen?

    Texas, der der Bevölkerung nach zweitgrößte der US-Bundesstaaten galt lange als Hochburg der Republikaner. Der letzte Demokrat, den die Texaner und Texaner bei den Präsidentenwahlen mehrheitlich unterstützt haben, war Jimmy Carter. Und das ist immerhin schon 44 Jahre her. Doch Texas verändert sich rasch, erlebt einen enormen Zuzug aus Lateinamerika und auch aus anderen US-Bundesstaaten. Und das hat auch politische Folgen: Die letzten Umfragen vor den morgigen Wahlen sehen US-Präsident Donald Trump in Texas nur mit einem minimalen Vorsprung, eine Mehrheit für seinen Herausforderer Joe Biden ist nicht mehr auszuschließen - und das wäre, wenn es denn eintritt, ein Ereignis, das die politische Landschaft der USA auf den Kopf stellen würde.

  • Der stille Mann: Das ist Joe Biden

    Wer Präsident Donald Trump ist, davon konnte sich die Welt über die vergangenen vier Jahre ein deutliches Bild machen. Aber wer ist sein Herausforderer Joe Biden? Obwohl er sein ganzes Leben lang in der Politik war, 36 Jahre als Senator und acht Jahre als Vizepräsident, interessierte sich auch die amerikanische Öffentlichkeit wenig für ihn. Nun könnte der eher stille Mann den lauten Donald Trump besiegen.

  • Chinas Sicht auf die US-Wahl

    Das Verhältnis zu China war und ist ein wichtiges Thema der Außenpolitik unter Donald Trump. Daran wird sich so schnell nichts ändern, glauben viele Chinesen, die nicht allzu viele Hoffnungen in einen neuen US-Präsidenten haben. Einerlei ob Biden oder Trump - mit den USA wird es schwierig bleiben, glaubt man in China.

  • Georgien-Wahl: Opposition protestiert

    Bei den Parlamentswahlen in Georgien am Samstag hat die Regierungspartei "Georgischer Traum", die seit 8 Jahren das Land regiert, wie es aussieht, den Sieg davon getragen. Wegen des komplizierten Wahlrechts stehen noch einige Mandate aus. Die Opposition, allen voran das Oppositionsbündnis von Ex-Präsident Michail Saakaschwili, will das Ergebnis aber nicht anerkennen. Sie spricht von Wahlbetrug, zehntausende Georgier sind gestern in der Hauptstadt Tiflis aus Protest auf die Straße gegangen.

  • Ausweitung der Cum-Ex-Ermittlungen in Österreich

    Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen rund um den Cum-Ex-Steuerbetrugsskandal ausgeweitet. Das berichtete die Zeitschrift profil am Wochenende. Mittlerweile wird gegen 45 Beschuldigte ermittelt. 30 natürliche Personen und Verbände, also Firmen sind mittlerweile im Visier der Staatsanwaltschaft. Die Beschuldigten sind allesamt ausländische Staatsbürger und Firmen.

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