Hoffnung und Verlangen

Literaturkalender 2021

Wie könnte ich ohne Hoffnung leben, sagte einst Franz Kafka. Und der Schriftsteller James Baldwin meinte: Ich lebe eine Hoffnung wider besseres Wissen. Die Verlegerin Elisabeth Raabe lässt im Literaturkalender 2021 (edition momente) Schriftsteller über Momente der Hoffnung sprechen. Entnommen hat Raabe die Zitate aus persönlichen Briefen, Interviews, Tagebüchern oder anderem authentischem Material. Ergänzt werden sie von großformatigen Portraits der hoffnungsvollen Protagonisten. Krisenzeiten sind auch Hoffnungszeiten, so lautet das Motto des Literaturkalenders 2021. Egal ob im Krieg oder in der Liebe, während einer Pandemie oder einer ganz banalen Schreibblockade, meint Verlegerin Elisabeth Raabe. Gestaltung: Hanna Ronzheimer


Felix Salten: Albertine

Der österreichische Schriftsteller und Journalist Felix Salten ist vor allem für seine Tiergeschichte "Bambi" aus dem Jahr 1923 bekannt. Mehrere Jahre lang arbeitete der Germanist Gerhard Hubmann in der Wienbibliothek den Nachlass Felix Saltens auf und entdeckte dabei die bisher unbekannte, handschriftlich verfasste, pornografische Kurz-Novelle "Albertine". Der Fund ist für Hubmann auch deshalb interessant, weil Felix Salten lange Zeit auch für den Verfasser des 1906 erschienen Erotikromans "Josefine Mutzenbacher" gehalten wurde. Beweise dafür fehlen bis heute. Vollständig transkribiert und erstmals abgedruckt findet sich die pornografische Novelle "Albertine" nun in der Publikation "Im Schatten von Bambi - Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne" (Residenz Verlag). Gestaltung: Jakob Fessler

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