Yann Sommer spuckt sein Getränk in hohem Bogen aus.

AP/MARTIN MEISSNER

Moment - Leben heute

Verhaltensform Spucken

Speichel-Verhalten. Über den schlechten Ruf des Ausspuckens und Anspuckens

Einen Liter Speichel produziert der Mensch pro Tag. Wenn uns sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammenläuft, haben wir zwei Möglichkeiten - entweder wir schlucken oder wir spucken. Letzteres ist zur Gewohnheit, ja sogar Kulturtechnik geworden. Für gewöhnlich tun wir es unwillkürlich, wenn wir rauchen oder Sport betreiben, manchmal aus Wut oder um jemandem unsere Abneigung zu demonstrieren. Da der Speichel auch Krankheitsüberträger ist, galt das Spucken lange Zeit als gefährlich und ist auch heute noch verpönt.

Gestaltung: Noel Kriznik


Wort der Woche: Marie-Claire Messinger


Moment-Echo: Johanna Steiner

Service

Erich Neuwirths Covid- 19 Analysen

Sendereihe