Mittagsjournal

Ö1 Mittagsjournal

Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH ist bei Stefan Kappacher "Im Journal zu Gast."

Beiträge

  • Eine Woche Distance-Learning und Betreuung

    Riesig war der Aufschrei als in diesem zweiten Lockdown auch alle Schulstufen wieder auf Fernunterricht umgestellt wurden. Von einem nicht wieder aufholbaren Bildungsverlust war da von Kritikern die Rede. Die meisten Schulen sind aber diesmal besser auf das Distance-Learning vorbereitet als im Frühling und Eltern können ihre Kinder weiterhin in Schulen und Kindergärten zur Betreuung schicken.

    Dieses Angebot gilt diesmal für alle Familien, und nicht nur, wenn die Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Peter Daser hat sich im Land umgehört und hat erfahren, dass vor allem in den Volksschulen die Möglichkeit intensiv genutzt wird.

  • Jugendliche im Lockdown

    Für alle ist die Corona-Krise eine Zumutung, keine Frage: natürlich auch und gerade für Jugendliche, insbesondere Teenager - ein Lebensalter, wo Kontakte und ein direktes Sozial-Leben besonders wichtig ist.
    Das schulische und private Leben verlagert sich weitgehend in die virtuelle Welt und die Sozialen Medien. Veronika Mauler hat zwei Jugendliche gefragt, wie es ihnen damit geht.

  • "Im Journal zu Gast": H. Ostermann, Gesundheit Österreich

    Corona-Massentests - das ist derzeit das heiß diskutierteste Thema im Verlauf der Pandemiedebatte. Und wirft Fragen auf. Wie etwa Massentests logistisch aufsetzen? Der Gesundheitsmanager Herwig Ostermann, Chef der Public-Health-Gesellschaft des Bundes namens "Gesundheit Österreich", sagt, eine solche freiwillige Aktion könne schon dämpfend auf das Infektionsgeschehen wirken, vorausgesetzt, es wird richtig kommuniziert. Erfahrungen würden hier aus der Slowakei und Südtirol einfließen. Und es werde auch nicht nur bei einem Durchgang bleiben, so Ostermann in der Ö1-Reihe „Im Journal zu Gast“. Und Ostermann macht im dem Interview auch klar, dass der aktuelle Lockdown alternativlos war. Warnend meint er, man solle aber danach nicht auf Sorglosigkeit setzen.

    Die Erfahrung mit dem Virus sei jetzt in diesem zweiten Lockdown auch größer, das lasse die Menschen einerseits lockerer mit den Beschränkungen umgehen, als das im Frühjahr der Fall war. Andererseits, so Ostermann, hätten die Österreicher auch weniger Scheu, im Lockdown Gesundheitseinrichtungen aufzusuchen wegen anderer Probleme als Covid.

    Herwig Ostermann ist auch Mitglied des Ampelkommission und Berater des Gesundheitsministers.

  • Unsicherheit über Antikörper-Status

    Mehr als 115.000 Menschen in Österreich haben bereits eine Corona-Infektion hinter sich und gelten offiziell als genesen. Das kann für sie bedeuten, dass sie zumindest vorerst immun sind gegen eine neuerliche Infektion, fix ist das aber nicht. Die unterschiedlichen Studien zu diesem Thema sorgen bei den Genesenen jedenfalls für Unsicherheit.

    Bernt Koschuh hat mit einem Arzt gesprochen, der im Frühjahr an Covid erkrankt war. Er hat seither immer wieder seinen Antikörper-Status testen lassen, hat den hohen Antikörper-Status im Sommer für Reisen genutzt, ist jetzt aber wieder besonders vorsichtig.

  • Klimawandel befeuert humanitäre Katastrophen

    Diese Woche hat das Rote Kreuz den World Disaster Report veröffentlicht. Darin wird vor einer starken Zunahme von humanitären Katastrophen durch den Klimawandel gewarnt. Nach diesem Report soll sich die Zahl der direkt und negativ vom Klimawandel Betroffenen in den nächsten 30 Jahren auf 200 Millionen verdoppeln - Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen wären. Ideen zur Vorbeugung gebe es zwar, Geld dafür weniger.

  • Biden und der Klimaschutz

    Vom kommenden US-Präsidenten Joe Biden erwarten sich die Klimaschützer im Rest der Welt sehr viel. Und immerhin hat Biden den Kampf gegen die Erderwärmung zu einem zentralen Wahlkampfthema gemacht, und dem internationalen Klima-Abkommen von Paris will er auch wieder beitreten.

    Freilich: Wollen ist nicht Können - und daher muss erst noch die Frage beantwortet werden, wieviel Klimaschutz Biden tatsächlich durchsetzen kann.

  • Riss unter Wiener Grünen

    Die Zeit läuft Birgit Hebein davon: die Wien-Wahl mit den Grünen zwar gewonnen, aber im Nachspiel dann mehr oder weniger alles verloren. Keine Regierungsbeteiligung mehr und die paar wenigen noch übrigen, einflussreichen oder zumindest öffentlichkeitswirksamen Posten gönnten ihr die Parteifreunde auch nicht mehr.

    Heute gibt es eine Landesversammlung der Wiener Grünen. Der Termin steht schon lange fest und sollte eigentlich dazu dienen, die Koalition mit der Wiener SPÖ zu feiern. Jetzt ist eben alles anders und es geht vordergründig um die Frage, wie mit Parteichefin Birgit Hebein umgegangen werden soll.

  • Iran in dritter Corona-Welle

    Während wir hier in Europa von der zweiten Corona-Welle sprechen, steckt der Iran schon in der dritten. Der Iran war zu Beginn der Pandemie - nach China - vom Virus besonders betroffen. Explosionsartig breitete es sich aus, 40.000 Menschen sind inzwischen mit oder an dem Virus gestorben. Derzeit gibt es rund 500 Tote täglich. Die Dunkelziffer dürfte aber viel höher liegen.

    Die Ressourcen zur Pandemiebekämpfung sind erschöpft. Daran sind auch die US-Sanktionen mit Schuld. Jörg Winter mit einem Lokalaugenschein aus Teheran.

  • Royal Mail Office gerüstet für Weihnachtspakete

    Großbritannien erlebt so viele Entlassungen wie seit vier Jahren nicht mehr. Durch die Corona-Krise ist die Zahl der Beschäftigten um 800.000 gesunken. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 4,8 Prozent. Zu den wenigen Umsatzgewinnern gehört der Onlinehandel - und dazu gehört in Großbritannien auch die Royal Mail.

    Der britische Postdienst stellt daher in der Weihnachtszeit statt den normalerweise 10.000 sogar 33.000 Leiharbeiter ein. So hofft man die Paketzustellwünsche in der Weihnachtszeit bewältigen zu können.

  • Sber-(Bank): Mehr als nur eine Bank

    Die russische Sber-Bank ist ein Finanz-Platzhirsch in Osteuropa. Sie ist mehrheitlich im staatlichen Besitz und sie will nicht mehr nur Bank sein. Neben Finanz-Dienstleistungen bietet die Sberbank künftig eine Reihe von Internet-Services an, von Taxibestellungen über Essenslieferungen bis zu einer Streaming-Plattform für Musik und Filme. Auch die Filialen - mehr als 13.000 in Russland - werden radikal umgestaltet:

    Geld abheben funktioniert dort künftig ganz ohne Bankomatkarte, denn die Geldautomaten erkennen Stimme und Gesicht. Kritiker geben allerdings zu bedenken, dass dadurch immer mehr persönliche Daten von Millionen Menschen in Russland in staatliche Hand gelangen. Paul Krisai hat sich in Moskau in einer Sberbank-Filiale der Zukunft umgesehen.

  • 007: Kino in der Krise

    Wenn Sie schon ein gutes halbes Jahr auf den neuen James Bond-Film warten, werden sie sich weiter gedulden müssen. Viermal wurde der Start von "No time to die" wegen Corona schon verschoben. Stand heute soll er Anfang April 2021 in die Kinos kommen. Aber der neue Bond ist nicht die einzige Film- Großproduktion, die in der Warteschleife hängt. Was das für große Kinoketten und Studios bedeutet, hat Benno Feichter für uns recherchiert.

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