Alois Hotschnig

APA/RUPERT LARL

Alois Hotschnig: "Die Kraft der Literatur"

30 Jahre "Literatur im Herbst", eine Kooperation mit der Alten Schmiede Wien

"Die Kraft der Literatur": Unter dieses Motto stellten Walter Famler und Ilija Trojanow die 30. Ausgabe des Herbst-Literaturfestivals der Alten Schmiede, die von 20. bis 22. November 2020 über die (Online-)Bühne ging. Anders als in den Jahren zuvor fand die Veranstaltung nicht im Wiener Odeon statt, sondern wurde per Live-Stream aus der historischen Werkstatt der Alten Schmiede in der Schönlaterngasse übertragen. Ö1 widmet die Montag-Abendausgaben von Ex libris am 23. und 30. November und am 7. Dezember dieser international besetzten Veranstaltung (Beginn jeweils 21.00 Uhr).

Zum Auftakt am Freitag stellte Alois Hotschnig im Gespräch mit Ilija Trojanow seinen für die Eröffnung verfassten Essay "Vorschläge für ein besseres Ende" vor. Anschließend las der bosnische Schriftsteller Dževad Karahasan eine Geschichte aus seinem 2019 erschienenen Erzählband "Ein Haus für die Müden".

Am Samstag sprach Marlene Streeruwitz mit Walter Famler über ihren soeben erschienenen Corona-Roman "So ist die Welt geworden" und die Wiener Literaturzeitschrift Wespennest präsentierte ihre aktuelle Ausgabe zum Thema "Viele Sprachen - eine Sprache?". Ilija Trojanow stellte die kenianische Autorin Yvonne Adhiambo Owuor sowie den US-amerikanischen Schriftsteller William T. Vollmann vor.

Am Sonntag diskutierten Friedrich Orter und Dževad Karahasan zu den Themen "Literatur und Flucht" und "Literatur und Krieg". Ilija Trojanow und José F. A. Oliver besprachen "Palast der Miserablen", den neuen Roman des deutsch-irakischen Autors Abbas Khider, sowie das Erstlingswerk "Nacht in Caracas" der venezolanischen Autorin Karina Sainz Borgos.

Gestaltung: Hanna Ronzheimer und Marina Ninic

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