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Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • Wien bereitet sich auf Massentest vor

    Am Freitag geht es also los: Österreich wird getestet. Den Anfang machen Tirol, Vorarlberg - und Wien. Die Eile der Bundeshauptstadt war einigermaßen überraschend, war doch die Stadtregierung zunächst mäßig begeistert von der Idee des Bundeskanzlers. Noch vor allen anderen wollte Wien sogar starten mit den freiwilligen Massentests. Nicht durchführbar, wie sich rasch herausgestellt hat. Bis Freitag will man es aber schaffen.

  • Hacker: "Test ist kein Blick in die Zukunft"

    Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker ist weiterhin davon überzeugt, dass unfassende Test in bestimmten Zielgruppen sinnvoller als Massentests sind. "Auf der anderen Seite befriedigen die Massentests den Wunsch von vielen, einmal einen Test zu machen", sagt Hacker im Ö1-Interview. Es sei also ein "Beitrag zur Verbesserung des seelischen Zustandes". Gleichzeitig warnt Hacker, sich bei einem negativen Test in falscher Sicherheit zu wiegen: „Das ist nur ein Blick in die persönliche Vergangenheit der letzten Tage, keiner in die Zukunft.“

  • Mord an Atomphysiker spaltet Iran

    Nach der Ermordung des prominentesten iranischen Atomphysikers am Freitag außerhalb von Teheran werden die Rufe im Iran nach Vergeltung immer lauter. Israel wird für das Attentat auf den prominenten Wissenschafter verantwortlich gemacht, der laut westlichen Geheimdiensten zumindest bis 2003 Chef eines geheimen Atomwaffenprogramms gewesen sein soll. Der Iran hatte dies stets bestritten. Mohsen Fakhrizadeh wird heute in Teheran beigesetzt.

  • Biden setzt auf Frauen im Team

    Das Kommunikationsteam des neuen US-Präsidenten Joe Biden wird rein weiblich sein. Er verlässt sich auf erfahrene Mitarbeiterinnen von Ex-Präsident Barack Obama. Biden wird heute auch sein Wirtschaftsteam vorstellen. Er ist allerdings etwas beeinträchtigt: Am Wochenende hat er sich beim Spielen mit dem Hund Haarrisse im rechten Fuß zugezogen.

  • Homeoffice-Gesetz: Verhandlungen stocken

    Im Frühjahr ist der Anteil der Beschäftigten im Homeoffice von 10 auf mehr als 40 Prozent gestiegen, heißt es aus dem Arbeitsministerium. Aber auch wenn die Regierung in der Folge die Unfallversicherungsregeln auf das Homeoffice ausgeweitet und diese zuletzt verlängert hat, sind noch viele andere rechtliche Fragen offen. Bis Ende März, so der ursprüngliche Plan, wollte man eine Einigung, sprich ein Gesetz erarbeitet haben. Über die offenen Fragen wird mit den Sozialpartnern schon länger verhandelt. Doch die Verhandlungen stocken und jetzt wird von der Koalition Druck gemacht.

  • Videokonferenzen ermüden

    Durch die Corona-Krise hat die Zahl der Videokonferenzen enorm zugenommen: Von früh bis spät reiht sich bei vielen ein Skype-, Zoom- oder Team-Meeting an das andere. Doch viele empfinden diese Videokonferenzen als wesentlich anstrengender als Besprechungen im Büro oder Unterricht in der Klasse. In der Wissenschaft nennt man dieses Phänomen „Videokonferenz-Müdigkeit“.

  • 5 Jahre Filmfest "Kino Asyl"

    2015, das Jahr der Flüchtlingswelle in Mitteleuropa, ist mittlerweile fünf Jahre her. Genauso alt wird heuer das Filmfestival "Kino Asyl", das damals zum ersten Mal als eine Art Begrüßungsgeste im November von der Stadt München veranstaltet wurde. Geflüchteten wurde die Gelegenheit gegeben, Filme aus ihrer Heimat auch einem Münchner Publikum zu zeigen. Die Festivalmacher legen Wert darauf, dass die von den Asylwerbern selbst ausgewählten Filme einen Einblick in die Kultur ihres Herkunftslands zeigen oder besonders beliebte Filme präsentiert werden - wie in diesem Jahr der Kinderfilm über eine Ziege in Afghanistan.

  • Neues Album vom Roedelius

    Dieser Mann hat seinen Platz in den Geschichtsbüchern längst gesichert und ist dennoch auch mit 86 Jahren noch ein ewig suchender Geist: Hans Joachim Roedelius, Pionier und Visionär der elektronischen Musik. Krautrock hat man diese Strömung Ende der 1960er und Anfang der 1970er getauft. Mit seinen Bands Cluster oder Harmonia erforschte Roedelius neue, unerhörte Klang-Galaxien, die auch Stars wie David Bowie oder Brian Eno anzogen. Kommenden Freitag erscheint das neueste Album von Roedelius - „Drauf & Dran“ hat er es getauft. Wieder auf Herbert Grönemeyers Label Groenland Records, und das vorerst nur digital und als limitiertes Notenheft.

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