Malarina

ORF/PETER BLAU

Von Sarajevo nach Ibiza

Das außergewöhnliche Kabarett-Debut von Malarina: "Serben sterben langsam"
Gestaltung: Peter Blau

In der Figur - und aus dem Blickwinkel - einer serbischen Nationalistin und Strache-Anhängerin beleuchtet die in Serbien geborene und in Österreich aufgewachsene Newcomerin Malarina in ihrem Kabarett-Debut "Serben sterben langsam" das Verhältnis zwischen Österreich und Serbien - vor allem in Hinblick auf die seit über hundert Jahren von Stolz und Vorurteilen, markanten Ereignissen und wechselhaften klimatischen Bedingungen geprägte gemeinsame europäische Geschichte.

Doch es geht Malarina bei ihrer Suche nach den Gründen für die serbische Verbrüderung mit der Wiener FPÖ nicht nur um historische Hintergründe, sondern auch um sehr gegenwärtige Probleme und Konflikte seit der von Österreich geförderten Zuwanderung so genannter Gastarbeiter in den 60er-Jahren.

Völkerkundlich vergnügliche Einblicke in serbische Sitten und balkanisches Brauchtum runden diese außergewöhnliche Mischung aus satirischer Geschichtsstunde und pointierter Ethnocomedy ab. Denn zwischen Serbien und Österreich gibt es ja auch ganz simple kulinarische Konflikte: "Liebe Österreicherinnen und Österreicher, können wir uns bitte auf eine Sache einigen: Wenn man damit ein Auto zerkratzen kann, dann ist es kein Brot!"

Live zu sehen ist Malarina wieder ab 28. Jänner im Kabarett Niedermair. Alle Angaben ohne Gewähr.

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