Eine Schlange von Menschen steht in Afrika vor einem Gebäude an.

AFP/EMMANUEL CROSET

Schwierige Hilfe in Zeiten von Corona

Mit welchen Problemen sehen sich Hilfsorganisationen in der Pandemie konfrontiert? Wie steht es mit der Spendenbereitschaft?
Gestaltung: Elisa Vass

Viele Länder in Afrika und Asien sind bis jetzt - aus medizinischer Sicht - ganz gut durch die Pandemie gekommen. Doch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise sind gerade in wirtschaftlich schwachen Ländern enorm. Armut und Hunger steigen durch die Pandemie stark, die Zahl der in extremer Armut lebenden Menschen wird laut sogar um 20 Prozent wachsen. Viele Kinder können nicht mehr in die Schule gehen, labile Gesundheitssysteme sind ganz zusammengebrochen, enorme Langzeitfolgen sind zu befürchten.

Hilfsorganisationen sehen die Erfolge, die sie in den letzten Jahren erzielen konnten, rasant schwinden. Gerade jetzt bräuchten die Länder des globalen Südens noch mehr Entwicklungszusammenarbeit, doch die Hilfsorganisationen sehen sich mit einem Spendenminus konfrontiert. Viele Menschen in reichen Ländern, so auch in Österreich, haben jetzt das Bedürfnis, für Hilfsprojekte im eigenen Land zu spenden, wo ja auch viele Menschen in Not geraten sind. Doch nur gemeinsam können wir die globale Krise bewältigen, appellieren Aktivistinnen und Helfer.

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