Irische Heime, Kindergärten, Kältetelefon

Kindersterben in irischen Heimen im 20. Jahrhundert +++ Kindergärten in Zeiten von Corona +++ Caritas-Kältetelefon meldet Rekordanrufe

1. Kindersterben in irischen Heimen im 20. Jahrhundert

Nach der Veröffentlichung eines Berichts über die horrenden Zustände in irischen Mutter-Kind-Heimen ist die Erschütterung groß. Zwischen 1922 und 1998 waren in diesen religiös geführten und staatlich kontrollierten Heimen unverheiratete Frauen und ihre Kinder unter fürchterlichen Bedingungen untergebracht. Und sie wurden auch misshandelt, wie die Untersuchung zeigt. Sowohl der irische Regierungschef als auch Kirchenvertreter haben nun um Verzeihung gebeten. - Gestaltung: Eva Pöcksteiner


2. Kindergärten in Zeiten von Corona

Die Schulen sollen am 25. Jänner wieder öffnen, vorausgesetzt der Lockdown wird nicht verlängert, hat es zuletzt geheißen. Vieles scheint in diesen Tagen ungewiss - gerade auch für Eltern. Für die Kleinen haben zumindest die Kindergärten zur Betreuung offen. Andreas Mittendorfer hat einen Kindergarten der St. Nikolausstiftung der Erzdiözese Wien besucht und dort die momentane Stimmungslage eingefangen.


3. Caritas-Kältetelefon meldet Rekordanrufe

Minusgrade und Lockdown bedeuten eine doppelte Gefahr für obdachlose Menschen. Bei den Anrufen beim Wiener Caritas-Kältetelefon verzeichnete die Hilfsorganisation einen Rekord, Streetwork-Teams der Caritas wurden nun verstärkt. Für winterfeste Schlafsäcke würden Spenden benötigt. Die Caritas bittet die Bevölkerung, die Kältetelefonnummer 01/480 45 53 im Handy einzuspeichern und die Schlafplätze von obdachlosen Menschen zu melden. In medizinischen Notfällen ist wie auch bisher ausnahmslos die Rettung unter 144 zu alarmieren.

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