SpaziergeherInnen

APA/HERBERT PFARRHOFER

Moment - Leben heute

Flanieren, Promenieren, Lustwandeln

Spazieren als die langsamste Art der Fortbewegung

Das Lustwandeln, Schlendern ohne Ziel und Zweck, war lange Zeit ein Privileg der Aristokratie. Eine Sonderform ist das Promenieren, das langsame Gehen in Kurorten; dem stand das bürgerliche Flanieren gegenüber. Der Flaneur ist eine städtische Figur, sie lässt sich mit der Menge treiben. Mit Aufkommen des Automobils rückten die Spaziergänger an den Rand der Straße, und allmählich wurde das gemütliche Gehen ein Hobby für ältere Herrschaften. Seit einigen Jahren ist es wieder beliebt, in dicht bebauten Städten setzt ein Umdenken ein, und in Pandemie-Zeiten erlangte es eine neue Bedeutung.

Gestaltung: Marie-Claire Messinger, Bea Sommersguter

Service

Zu Fuß - Geschichten über das Gehen
Manfred Bürstmayr/ Gerald Franz( Hg.)
Promedia

Eduard Pötzl: Großstadtbilder
Reportagen und Feuilletons - Wien um 1900.
Herausgegeben und kommentiert von Peter Payer
Wien: Löcker Verlag 2012

Der Spaziergang. Robert Walser
Suhrkamp Taschenbuch

Woolf, Virginia: Der Stadtbummel: Ein Londoner Abenteuer. In: Das Lesebuch. S. 350–364. Frankfurt a. M.: S. Fischer Verlag 2006.


ORLANDO DI LASSO : DEUTSCHE LIEDER und Instrumentalstücke
Einmal ging ich spatzieren auß

MUSICA TEMPORIS RUDOLPHI II / MUSIK a.d. ZEIT RUDOLFS II
Ich ging einmal spazieren - für Laute ( Theorbe )

KLINGENDE KOSTBARKEITEN AUS TIROL 18 : HOFMUSIK AUF SCHLOSS AMBRAS
Ich solt einmal spazieren gan - Gesellschaftslied zu 4 Stimmen
ALEXANDER UTENDAL : Froeliche newe Teutsche u. Frantzoesische Lieder (Nürnberg 1574) DEUTSCHE LIEDER

Sendereihe