Künstliche Intelligenz, Roboter

AP/WU MING

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Die Ethik, der Mensch und die künstliche Intelligenz

Wie wir mit Algorithmen zusammenleben wollen

Vertrauenswürdig, nützlich und gerecht, so sollen Algorithmen, Roboter und andere softwarebasierte Tools sein. Schon in den 1960er Jahren pochten Computerwissenschaftler dabei auf das Verantwortungsbewusstsein der Industrie und das Gewissen ihrer Kollegen. Seit ein paar Jahren setzen Regierungen weltweit Ethikkommissionen ein, damit Software und Automaten nicht zu einem Ungerechtigkeitsbringer werden.
Auf die versprochene Selbstkontrolle der Industrie verlässt man sich heute nicht mehr. Eine andere Lehre zieht man aus der Tatsache, dass Menschen ihre Arbeit, ihre Privatsphäre und Wertvorstellungen mit immer mehr Artefakten teilen. Welche neuen und alten Argumente derzeit die Gemüter rund um den Einsatz von künstlichen Intelligenzen erhitzen, hat sich Mariann Unterluggauer angesehen.

Hacker. Angriff auf unsere Zivilisation

Anfang Juli wurden an die 1.500 Firmen weltweit Opfer einer Cyberattacke. Kriminelle hatten das Sicherheitsupdate einer US-amerikanischen IT-Firma infiziert, die Schadsoftware gelangte in die Systeme der Kunden: Hunderte Supermärkte in Schweden mussten schließen, auch Schulen und Kindergärten in Neuseeland. Solch aufsehenerregende Fälle, die es in die Medien schaffen, seien aber nur die Spitze des Eisberges, sagen die Autoren eines Buches mit dem Titel "Hacker. Angriff auf unsere digitale Zivilisation". Herausgegeben wurde es vom Think Tank "Diplomatic Council". Das Autoren-Kollektiv dahinter möchte lieber anonym bleiben. Zwei davon haben dennoch mit Ulla Ebner gesprochen.

Redaktion: Franz Zeller
Moderation: Wolfgang Ritschl

Service

Diplomatic Council

Buchtipp:
Anonyme Autoren, "Hacker: Angriff auf unsere digitale Zivilisation", DC Publishing

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