Dalida, 1974

Dalida - AP/PAUL ROQUE

Spielräume

Weibliche "Sterne des Orients" (Teil 2)

Warda, Fayruz und Dalida

Die Libanesin Fayruz, geboren 1934, repräsentiert eine starke Veränderung der arabischen Musik ab den 1950er-Jahren. Ihre Karriere ist eng verknüpft mit ihrer Familie. Hinter ihr stehen ihr Ehemann und Schwager, die sogenannten "Rahbani Brüder", später dann auch ihr Sohn Ziad, während Tochter Rima das Management übernahm.

Auch die in Paris geborene Sängerin Warda (1939-2012) begann ihre Karriere als "Tochter des Chefs" in einem kleinen Kabarett in Boulogne-Billancourt nahe Paris. Ihre libanesisch-algerischen Wurzeln lebt sie in der Musik aus, mit der sie zur Zeit des Algerienkrieges klare politische Haltungen transportiert. Aber die "Rückkehr" in "ihr" Land Algerien bringt die erfolgreiche Sängerin für 10 Jahre zum Schweigen.

Ungewöhnlich und tragisch war das Leben von Dalida. Sie wurde als Tochter italienischer Eltern 1933 in Kairo geboren und begann ihre Karriere als "Miss Egypt". Musikalisch wandte sie sich erst 1977 wieder ihrem Geburtsland zu. Dann sang sie allerdings ihre Lieder in ägyptischem Dialekt.

Gestaltung: Nadja Kayali

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