Naturseife

MONIKA KUPKA

Vom Leben der Natur

Handgeschöpft und unverfälscht

Sandra Papes von der Umweltberatung spricht über die Herstellung und Verwendung von Naturseifen.
Teil 1: Der reine Unterschied
Gestaltung: Ilse Huber

Wer sich wäscht, will sauber sein. Womit allerdings, da scheiden sich die Geister. Die einen bevorzugen feste Seifen, die anderen flüssige Duschgele. Und beide Produkte sollen möglichst natürlich sein. Das heißt: keine synthetischen Duft- und Farbstoffe und keine synthetischen Konservierungsmittel. Die Zutaten sind mineralölfrei, die Kulturen nicht mit Pflanzenschutzmitteln und der Boden nicht mit mineralischem Dünger behandelt.

Die für die Verseifung notwendigen Fette stammen beispielsweise aus Oliven-, Mandel-, Jojobaöl oder Kakaobutter. Oder auch aus Talg und Schmalz. Sobald Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid mit Wasser vermischt wird, entsteht eine Lauge. Diese Lauge wird langsam zum erwärmten Fett hinzugerührt. Daraus entsteht Seifenleim - die reinigende "Ursuppe".

Welche Farben, Düfte und Reibmittel dann in den Seifenleim gemischt werden, bleibt den Seifensiederinnen und Seifensiedern selbst überlassen. Von Lavendel- und Rosenblüten über Kaffeebohnen bis zum Mohnkörnern reicht die Palette. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

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GESPRÄCHSPARTNERIN:
Mag.a Sandra Papes
Biologin und Naturkosmetikerin
Die Umweltberatung

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