Die Ö1 Kinderuni

Lebendige Bauwerke unter Wasser

Eine Reise zu Korallenriffen
Gestaltung: Ute Maurnböck

Lange Zeit war Schmuck aus Korallen begehrt. Heute ist er verboten, denn Korallen sind gefährdet. Und auch wenn man meinen könnte, es handelt sich dabei um Pflanzen oder steinähnliche Gebilde, tatsächlich sind Korallen Tiere mit Mündern und Tentakeln. Korallen bestehen aus mehreren Kolonien, erfahren die Ö1 Kinderunireporterinnen und -reporter Johannes, Felix, Leonie und Alina. In diesen Kolonien leben Fische, Schildkröten, Seesterne, Seeigel, Seegurken, kleine Schnecken, Muscheln, aber auch Tiere, die man noch gar nicht kennt.

Eine Besonderheit ist ihre Beziehung zu befreundeten Algen: Diese leben mit Korallen zusammen und helfen ihnen, einfach erklärt, Zucker zu bekommen, was die Korallen alleine nicht können. Als Gegenleistung dürfen sich Algen in der Haut der Korallen ansiedeln und sind so geschützter als im Meer. Ein Vorteil für beide.
Die Meeresbiologin Angelina Ivkic vom Institut für Paläontologie der Universität Wien ist selbst begeisterte Taucherin und hat schon viele Korallen gesehen. Wenn sie gesund sind, können Korallen in allen möglichen Farben erstrahlen. Durch den Klimawandel und höhere Wassertemperaturen kommt es aber immer öfter zur sogenannten Korallenbleiche. Algen produzieren dabei Stoffe, die schädlich für die Korallen sind, diese stoßen die Algen ab und verblassen, manche Arten werden im Gegenteil besonders bunt.

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