Charles de Foucauld

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Heiligsprechung von Charles de Foucauld am 15. Mai 2022

Wer alles gibt, hat die Hände frei - Auf den Spuren Charles de Foucaulds

Charles de Foucauld, der am 15. Mai 2022 von Papst Franziskus heiliggesprochen wird, vollzog Ende des 19. Jahrhunderts eine radikale Lebenswende: vom atheistisch-libertären Partylöwen und Offizier des französischen Militärs zum katholischen Priester und Einsiedler. Durch die Begegnung mit gläubigen Muslimen in Nordafrika fand er zum katholischen Glauben und im Einsatz für die bedrängten Andersgläubigen zu seiner wahren Berufung.

Foucauld lebte im südalgerischen Hoggar-Gebirge in der Sahara mit den Tuaregs und wurde in den Wirren des Ersten Weltkriegs am 1.Dezember 1916 ebendort umgebracht. Nach seinem Tod gründeten sich elf Ordensgemeinschaften und acht Säkularinstitute, die sich auf seine Spiritualität berufen.

Die Kleinen Brüder Jesu wollen - ebenso wie die Kleinen Schwestern Jesu - heute ihr Leben an der Seite der Armen teilen. Einer davon, der sich dem einfachen Leben verschrieben hat, ist der katholische Theologe und Priester Andreas Knapp. Der ehemalige Direktor des Theologenkonvikts in Freiburg im Breisgau brach im Jahr 2000 seinen kirchlichen Karriereweg ab und schloss sich dem Orden der Kleinen Brüder vom Evangelium an. Zusammen mit anderen Brüdern lebt er in einem Plattenbau in Leipzig, arbeitet als Packer bei einem Versanddienst und engagiert sich für Flüchtlinge aus Syrien und der Ukraine. - Johannes Kaup hat Andreas Knapp und seine Gemeinschaft besucht und zeichnet den Lebensweg und die Spiritualität Foucaulds nach. - Gestaltung: Johannes Kaup

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