Die 20-jährige Auszubildende zur Schäferin, Josefine Schön.

DPA/PHILIPP SCHULZE

Saldo - das Wirtschaftsmagazin

Quereinstieg in die Landwirtschaft

Selbstbestimmtes Arbeiten, nah am Zuhause, nah an der Familie - auch für Menschen ohne bäuerlichen Familien-Hintergrund scheint der Beruf Bäuerin oder Bauer wieder attraktiv zu werden.

Gestaltung: Max Nicholls
Moderation: Maria Kern

Derzeit gib es in Österreich rund 155.000 landwirtschaftlich geführte Betriebe. Zum Vergleich: vor 10 Jahren waren es noch um 17.000 mehr. Höfesterben - oder zynischer formuliert "Bauernsterben" - wird diese Entwicklung immer wieder genannt. Die Gründe sind vielfältig und reichen von viel Arbeit und wenig Freizeit bis zum hohen Preisdruck in der Branche.
Trotz dieser eher trüben Aussichten, zeigt sich in den vergangenen Jahren ein interessantes Phänomen. Bei jungen Menschen scheint der Berufswunsch Bäuerin oder Bauer wieder attraktiver zu werden. Auch bei jenen, die nicht aus bäuerlichen Familien stammen und oft eine völlig andere Ausbildung gemacht haben. Die Landwirtschaft - so ihre Hoffnung - soll ihnen ein selbstbestimmtes Leben und Arbeiten ermöglichen, nah am Zuhause und nah an der Familie.
Dabei zieht es die meisten Neo-Bäuerinnen und Bauern nicht in die klassische Landwirtschaft, sondern sie suchen neue Wege und Vertriebsformen. Gerade im Gemüsenanbau setzen viele auf das Konzept der Marktgärtnerei: Keine großen Flächen, keine große Maschinen dafür viel harte Arbeit.

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