Ambiente

Mannersdorf/Climate Walk Seminar/ Ouagadougou

Reisemagazin

Besuch beim Kloster in der Wüste. Kultur, Naherholung & Archäologie im Naturpark Wüste Mannersdorf
Wieso an den niederösterreichischen Hängen des Leithagebirges eine Wüste liegt, ist eine lange Geschichte. Sie beginnt 1644 mit der Gründung eines Klosters im Wald, um dieses herum errichteten die Ordensbrüder der Unbeschuhten Karmeliter auch einige Einsiedeleien. Sie gibt es lange nicht mehr - aber das Wort blieb, das altgriechische "eremos" heißt auf Deutsch Einsiedelei, oder auch Wüste. Ebenso geblieben sind das vor dem Verfall gerettete Kloster und seine Gründe. Heute liegen sie in dem 106 Hektar großen Naturpark von Mannersdorf, wo sich archäologische Geschichte, Naherholung und Kultur treffen - im Juli und August findet in der Kapelle des Klosters zum zweiten Mal der Kultursommer Mannersdorf statt.
Gestaltung: Antonia Löffler

Climate Walk - Wandern für eine andere Welt - Die Workshops
Im Juli 2021 startete eine Gruppe junger Menschen, um unter dem Titel "Climate Walk" ganz Österreich von West nach Ost zu bewandern. Ihr Ziel war es, auf die Auswirkungen der Klimakrise aufmerksam zu machen. Nun wartet auf die Climate Walker eine weit größere Strecke. In zwei Teams wird in den kommenden 10 Monaten ganz Europa durchwandert. Startpunkte sind das norwegische Nordkap und der portugiesische Cabo da Roca, Ziel ist die österreichische Bundeshauptstadt Wien. Auf Ö1 wird unter anderem Ambiente die Climate Walkers akustisch begleiten und während des Projektzeitraums immer wieder auf die Stationen der Aktivistinnen und Aktivisten aufmerksam machen. Forschung, Dokumentation und Weiterbildung zum Thema Klimakrise stehen im Zentrum der Weitwanderung. Der zweite Ambiente-Beitrag über den Climate Walk berichtet von den verschiedenen Workshopformen, die im heurigen Frühjahr bereits in der Wiener Lobau erprobt wurden. Mittels Konzepte wie dem "Silent Walk" oder dem "Photo Walk" wird das Wanderteam unterwegs gemeinsam mit lokalen Workshopgruppen die Landschaftsumgebung erkunden.
Gestaltung: Jakob Fessler

Unterwegs in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou
Das erste was auffällt: Ouagadougou liegt im absoluten Flachland: steigt man auf ein Hausdach sieht man bis an den Horizont keine Erhebung, keinen Hügel - nur Himmel. Dieser ist meist milchig-trüb, durch aufgewirbelten Saharastaub. Die Stadt ist mit knapp 2 Millionen Einwohnern ebenso bevölkerungsstark wie Wien, erstreckt sich aber über ein größeres Territorium. Ein altes Stadtzentrum gibt es nicht, dafür ein Regierungsviertel und einen großen Markt. Abseits der Hauptverkehrsadern gibt es keine Straßenpflasterung und die Kanalisation ist meist offen. Hier ist Vorsicht geboten: in den Kanälen sieht man gelegentlich Krokodile! Sabine Nikolay hat für Ambiente eine Stadtrundfahrt unternommen: durch das Regierungsviertel, entlang des großen Wasserreservoirs, zum Denkmal für Staatsgründer Thomas Sankara und zum Monument des Widerstands gegen die Diktatur bis hin zum eigenwilligen "historischen" Museum.

Service

Naturpark "Die Wüste" Mannersdorf

Kultursommer Mannersdorf - Leopoldskapelle, 2452 Mannersdorf

Climate Walk


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