Krönung von Elizabeth II.

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Logos

Queen Elizabeth II.

Zum Tod von Queen Elizabeth ist in der Reihe "Logos" noch einmal die Sendung zu ihrem "platinenen" Thronjubiläum zu hören, die der durchaus heiklen Frage nachgegangen ist: Wie steht das Christentum zur weltlichen Macht?

Auf einen Auftrag von aller-höchster Stelle berufen sich heute nur noch wenige Staatsoberhäupter: Königin Elisabeth II. war eine von ihnen - und auch ihr Nachfolger, König Charles III., wird seine zahlreichen Titel "von Gottes Gnaden" führen.

Außerdem übernimmt der von seiner Mutter auch die Funktion des "supreme governor" (so der offizielle Titel) an der Spitze der "Kirche von England".

Das Amtsverständnis des Königs von England hat also ein religiöses Fundament, das auch liturgisch zum Ausdruck gebracht wird: Wie seine Mutter vor fast 70 Jahren wird wohl auch Charles III. in Westminster Abbey vom Erzbischof von Canterbury feierlich gesalbt und gekrönt werden.

Zum Tod von Queen Elizabeth ist in der Reihe "Logos" noch einmal die Sendung zu ihrem "platinenen" Thronjubiläum vom 5. Februar zu hören, die grundsätzlich der durchaus heiklen Frage nachgegangen ist: Wie steht das Christentum zur weltlichen Macht?

Auch in Österreich haben sich tief fromme Monarchinnen und Monarchen (aus dem Hause Habsburg) einst auf die "Gnade Gottes" berufen. Das "Heilige Römische Reich" trägt die Verquickung von geistlicher und weltlicher Sphäre schon im Namen - und erinnert damit an eine Zeit, als eine Trennung von Kirche und Staat noch gar nicht denkbar schien. Und in der Welt der orthodoxen Christenheit wird bis heute großer Wert auf die "symphonia", auf den "Gleichklang" zwischen Kirche und Staat gelegt.

Sendereihe

Gestaltung

  • Markus Veinfurter