Bildcollage mit Frauenporträt und Dreiecken

BÜRO BRAUNER

Radiokolleg - Reparatur der Zukunft

Klimainnovation: Wirtschaft

Das Casting neuer Ideen (2)
Gestaltung: Luna Ragheb, Stefan Niederwieser, Till Koeppel, Magdalena Frauenberger

Veränderung beginnt im Kleinen, auch wenn sie das große Ganze im Blick hat. Ö1 ist mit der Initiative Reparatur der Zukunft auf der Suche nach Ideen, die an Lösungen für die Gesellschaft von morgen arbeiten.
Das Radiokolleg berichtet in dieser Woche über klimainnovative Projekte aus Europa in den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Wohnen und Sozialem.


In der Kreislaufwirtschaft werden Ressourcen möglichst lange genutzt. Papier, Plastik und Pizzakartons, Metall, Holz und Erde, Tetrapak, Toner und Textilien landen nicht mehr auf der Deponie, sondern werden getrennt und weiterverwendet. Dafür gilt es früh anzusetzen, beim Produktdesign zum Beispiel oder noch früher, indem Abfall erst gar nicht entsteht.
Sowohl die Europäische Union als auch das österreichische Bundesministerium für Klimaschutz haben die Kreislaufwirtschaft für sich entdeckt und entwickeln Aktionspläne und Strategiepapiere. Damit sollen neue Jobs und Wohlstand entstehen. Die italienische App Junker wiederum hilft seinen User:innen dabei, Wertstoffe richtig zu trennen, so wie es die Gemeinden vorsehen. Das Chemieunternehmen Iterchimica forscht an neuen Straßenbelägen, die einen viel kleineren ökologischen Fußabdruck hinterlassen - Gipave ist haltbarer als herkömmlicher Asphalt und soll deshalb 70 Prozent CO2 einsparen können.
Neue, bessere Technik ist das eine, sagt Franziska Trebut von der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), Prozessinnovation auf der anderen Seite wäre mindestens so wichtig, um Kreislaufwirtschaft zu verankern.

Gestaltung: Stefan Niederwieser

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Gipave
App Junker
Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT)

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