Krapfen.

APA/BARBARA GINDL

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Krapfen - nicht nur im Fasching!

Mit Sauerkraut oder Marillenmarmelade - auf den Spuren der österreichischen Krapfen-Vielfalt

Kein Fasching ohne die flaumigen, goldgelb gebackenen Germteigkugeln, traditionell gefüllt mit Marillenmarmelade. Der vermutlich aus Wien stammende Faschingskrapfen ist heute wohl der berühmteste Krapfen, der in ganz Österreich bekannt ist. Doch die Krapfen-Vielfalt im Land war und ist immer noch groß und vor allem sehr regional, spielten sie sowohl in der bäuerlichen Alltagskost als auch an Festtagen eine große Rolle. So gibt es Bauernkrapfen, die mancherorts auch mit Sauerkraut serviert werden, gerippte Schnür- oder Spagatkrapfen, mit Steirerkäse gefüllte Ennstalerkrapfen aus Roggenmehl, Rohrkrapfen aus dem Backrohr, Hochzeitskrapfen und Heiligen-Geist-Krapfen zu Pfingsten. Süß oder pikant, zu Kugeln, Flecken oder Fladen geformt, aus Hefe-, Plunder-, oder Nudelteig: der Begriff "Krapfen" wurde landläufig willkürlich verwendet und bezeichnet weit mehr als das in heißem Fett herausgebackene Germteiggebäck, wie Krapfen heute im Lebensmittelcodex definiert sind. Eine kulinarische Erkundung in alten Rezeptbüchern und modernen Backstuben.


Gestaltung: Johanna Steiner

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