Gewitterstimmung

APA/DPA/THOMAS RENSINGHOFF

Logos

Evergreen: Apokalyptisches Denken

Katastrophenszenarien sind "en vogue" - und das nicht erst in Zeiten der Klimakrise

Beinahe jede Religion, aber auch zeitgenössische Diskurse kennen die Erzählung vom Untergang der Welt. Und auch die Popkultur hat - mit Filmen wie "The Day After Tomorrow" - die Apokalyptik lange schon als eigenes Genre für sich entdeckt. Doch was fasziniert so sehr an der Apokalypse? Und wie sehr prägen biblische Darstellungen bis heute unterschiedlichste Redeweisen vom Ende der Welt - oder neue Maya-Apokalyptik oder die vielzitierte Weissagung der Hopi-Indianer? "Logos" hat sich auf eine Spurensuche begeben und mit Experten und Expertinnen über das facettenreiche Phänomen gesprochen.

Im Zentrum steht die "Lust am Untergang", aber auch die Frage, warum Endzeitpropheten und Apokalyptikerinnen seit Jahrhunderten eine breite Hörer- und Seherschaft finden. Ist der in Apokalypse-Erzählungen vorhandene Dualismus von "Gut und Böse" gewaltfördernd oder kann gerade er zu einer positiven Transformation der Gesellschaft beitragen? Welche Rolle Ohnmachtsgefühle, Hoffnung und ein moderner Fortschrittsoptimismus in diesem Zusammenhang spielen, erkundet "Logos" ebenso wie popkulturelle Darstellungen der Apokalypse. Es gibt zwar einige Unterschiede zwischen zeitgenössischen Deutungen und den biblischen Befunden der Apokalypse, aber der Einfluss der Bibel reicht oftmals weiter als es auf einen ersten Blick scheint.

Sendereihe

Gestaltung

  • Irene Klissenbauer