Unterschriftensammlung: Mann unterschreibt etwas

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Moment

Hochachtungsvoll gezeichnet. Die Unterschrift

Autogramm. Kraxen. Paraphe. Eine Frage der Signatur

Ohne Unterschrift kein Staatsvertrag, kein Erbe, kein Bankgeschäft. Die Unterschrift verbürgt nicht nur unsere Identität, sie zeigt an, dass etwas rechtsverbindlich besiegelt ist. Der individuelle Schriftzug, mehr oder weniger gut lesbar, ist eine der wichtigsten Grundlagen im Rechtsstaat. Der kreativen Eigenhändigkeit werden vom Gesetz allerdings Grenzen gesetzt.

Bürgerinitiativen sammeln Unterschriften, um ihrem Anliegen Gewicht zu verleihen, während Autogrammjägerinnen und -jäger mit der Signatur einer prominenten Persönlichkeit dem Nimbus ihres Idols näherkommen wollen. Die Karriere der Unterschrift reicht vom Mittelalter bis zur elektronischen Signatur. Doch wie fälschungsanfällig ist dieses Prinzip? Über die Bedeutung der Unterschrift.

Regie: Lukas Tremetsberger

Service

Literatur:
Peter Risthaus: Unterschreiben. Zur Geschichte und Theorie literarischer Eigenhändigkeit. Brill Fink Verlag, 2023

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