Gipfelkreuz auf einem Bergsee im Sonnenuntergang

PICTUREDESK.COM/ANDREAS TISCHLER

Logos

Wie hat Jesus sich selbst gesehen?

Eine historisch-kritische Spurensuche

Zu Weihnachten feiert die christliche Welt, dass Gott in Jesus Mensch geworden ist. Das Neue Testament bezeichnet Jesus als Messias, als Christus, als Sohn Gottes. Was haben diese Begriffe, die heute so selbstverständlich verwendet werden, vor 2000 Jahren bedeutet? Und wie hat der historische Jesus sich selbst gesehen?

Die Christologie, die Theologie von Jesus Christus als Sohn Gottes, wie man sie heute versteht, hat sich in einem langen Prozess von 400 Jahren entwickelt. Die Botschaft des historischen Jesus legt zwar bereits das Selbstverständnis einer exklusiven Beziehung zu Gott nahe, bleibt allerdings innerhalb des Judentums. Die Rückbesinnung auf den historischen Jesus könnte auch das Gespräch mit dem Judentum erleichtern. Eva Maria Kaiser begibt sich mit dem Wiener Neutestamentler Markus Tiwald auf eine historisch-kritische Spurensuche.

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