Versperrung an der finnisch-russischen Grenze

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Europa-Journal

Finnland, Türkei, Osteuropa, Frankreich

Finnland: Mehr Abschreckung gegenüber Russland? +++ Türkei nach dem Beben: Frauen gehen wirtschaftlichen Neustart an +++ "Pluralis": Ein Investmentfonds will Medienfreiheit in Osteuropa absichern +++ Französische Skigebiete: Hoher Preis für Mensch und Umwelt. Moderation: Verena Sophie Maier

Finnland: Mehr Abschreckung gegenüber Russland?

Als Reaktion auf den russischen Überfall auf die Ukraine ist Finnland im Vorjahr der NATO beigetreten. Entlang der mehr als 1300 km langen Grenze zu Russland ist man seither hybriden Attacken ausgesetzt, etwa durch die Instrumentalisierung von Migrantinnen und Migranten. Was gegen die russische Bedrohung getan werden soll, erläutert die finnische Außenministerin Elina Valtonen im "Europa-Journal". Sie sieht im NATO-Beitritt einen Beitrag zur Sicherheit für ganz Europa.


Türkei nach dem Beben: Frauen gehen wirtschaftlichen Neustart an

Ein Jahr ist seit dem schweren Erdbeben in der Südosttürkei und in Syrien vergangenen. Der Tod von mindestens 60.000 Menschen hat eine tiefe Wunde hinterlassen. Der Wiederaufbau schreitet voran, doch Hunderttausende leben nach wie vor in Containern. Für die Menschen im Erdbebengebiet ist es jetzt vor allem wichtig, wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen. Katharina Wagner hat in Adiyaman Frauen getroffen, die mit staatlicher und internationaler Hilfe einen Neustart versuchen.


"Pluralis": Ein Investmentfonds will Medienfreiheit in Osteuropa absichern

In vielen Ländern Mittel- und Osteuropas sind unabhängige Medien unter Druck gekommen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind schwierig und auch die Regierungen haben nicht immer Interesse an kritischer Berichterstattung. Die Initiative "Pluralis" will das ändern, berichtet Markus Müller.


Französische Skigebiete: Hoher Preis für Mensch und Umwelt

2030 soll Frankreich die Olympischen Winterspiele austragen. Das Land hält eisern an seiner Skitradition fest - und wehrt sich, wissenschaftliche und ökonomische Fakten anzuerkennen. In den vergangenen Jahrzehnten mussten über 30 Prozent der Skigebiete schließen, vor allem kleinere Familien- und Tagesschigebiete. Gegen den Klimawandel stemmen sich hingegen große Skiarenen, die sogar ausbauen. Das hat seinen Preis. Skifahren wird zu einem Vergnügen für betuchte Leute, wie Cornelia Primosch aus dem Weltcup-Ort Val d'Isère berichtet.

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