Ein Bild von Carles Puigdemont aus der Froschperspektive

APA/DPA/AXEL HEIMKEN

Journal-Panorama

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Spaniens Regierung unter katalanischem Diktat

Die vorgezogenen Neuwahlen im Juli bescherten Spanien statt der erhofften Klärung der Mehrheitsverhältnisse ein Patt, das monatelange Verhandlungen zur Regierungsbildung notwendig machte. Im spanischen Kongress kommt es auf jede Stimme an: Ein Außenseiter entscheidet über die Geschicke der spanischen Regierung.

Carles Puigdemont, früherer Regionalpräsident Kataloniens, flüchtete nach dem gescheiterten Unabhängigkeitsreferendum im Jahr 2017 ins Ausland. Aus dem Brüsseler Exil setzt er Sozialistenchef Pedro Sánchez unter Druck: Im Gegenzug für eine Amnestie für Kataloniens Separatisten stimmten die sieben Abgeordneten der Puigdemont-Partei für die Wiederwahl von Sánchez. Den Sozialistenchef erwartet eine Legislaturperiode unter dem Diktat des Separatisten Puigdemont. Was bedeutet das für die spanische Politik, droht ein Stillstand? Welche Anliegen könnten die Separatisten durchsetzen?
Eine aktuelle Bestandsaufnahme.

Gestaltung: Josef Manola

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