Maya Arad Yasur

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Da capo: Im Gespräch

Wie kann es im Nahen Osten weitergehen?

"Wie bleibt man HumanistIn?" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit der Autorin Maya Arad Yasur, dem Wissenschaftler Gal Hertz und dem Politiker Jules El-Khatib

Die israelische Autorin Maya Arad Yasur, geboren 1976 in Israel, hat kurz nach dem Massaker der Hamas einen Theatertext verfasst. Der Titel: "Wie man nach einem Massaker humanistisch bleibt in 17 Schritten." Der Text der studierten Dramaturgin dreht sich um das Ringen um eine humanistische Haltung gegenüber den zivilen Opfern. Wie schafft man es nach allem, was geschah und geschieht, nicht der blinden Rachsucht zu verfallen. Die in München lebende israelische Regisseurin Sapir Heller hat zu dem Text ein Konzept für eine Bühnenperformance entwickelt, die an mehreren deutschen Theatern in unterschiedlicher Besetzung zu sehen war. Das Theater Nestroyhof Hamakom im 2. Wiener Gemeindebezirk zeigt diese Performance, die nach Menschlichkeit, Empathie und Zukunft fragt von 31. Jänner bis 2. Februar 2024. Es spielt die in Wien lebende deutsch-israelische Schauspielerin Lena Kalisch. In einer Kooperation mit dem Theater Hamakom, kuratiert von Martina Schmidt, spricht Renata Schmidtkunz mit der Autorin Maya Arad Yasur, dem israelischen Germanisten Gal Hertz und dem palästinensisch-deutschen Hochschul-Dozenten für Soziale Arbeit, Jules El-Khatib darüber, wie es nach derartig viel Gewalt im Nahen Osten weitergehen kann.

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