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Alte Steine, Alter Käse, Neue Fische

Alte Steine: in Dänemark ist eine 4000 Jahre alte Struktur entdeckt worden - ähnlich jener in Stonehenge; Alter Käse: Mikroporöse Kristalle erkennen, ob Nahrungsmittel noch genießbar sind; Neue Verbindungen: Meeresfische erobern den Panamakanal

Alte Steine: in Dänemark ist eine 4000 Jahre alte Struktur entdeckt worden - ähnlich jener in Stonehenge

Die Kultstätte Stonehenge in Südengland ist weltberühmt - nun ist in Dänemark eine ähnliche prähistorische Struktur entdeckt worden - und zwar beim Bau einer Wohnsiedlung: es handelt sich um einen Kreis mit einem Durchmesser von etwa 30 Metern, der aus rund 45 Pfählen besteht, berichtete die Kuratorin Sidsel Wahlin der Nachrichtenagentur Agence France Presse. Die Stätte dürfte etwa 4000 Jahre alt sein, sie erinnert sehr stark an das berühmte Stonehenge in England. Die Steine dort sind so ausgerichtet, dass die aufgehende Sonne zur Sommer- und Wintersonnenwende genau in die Mitte des Kreises scheint.


Alter Käse: Mikroporöse Kristalle erkennen, ob Nahrungsmittel noch genießbar sind

Und nun zu einem anderen Thema, nämlich zu einer neuen Methode, die Frische von Lebensmitteln zu testen - oder besser gesagt: anzuzeigen. Und zwar mit Hilfe einer tintenartigen Kristallverbindung auf der Verpackung, die je nach Frischegrad des Produkts die Farbe wechselt. Dadurch soll auch der Verschwendung von noch genießbaren Lebensmitteln vorgebeugt werden. Ein kurzer Blick auf die Packung könnte also in Zukunft vielleicht genügen um zu sehen, wie frisch der Fisch tatsächlich noch ist.

Gestaltung: Sylvia Andrews
Mit: Paolo Falcaro Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, TU Graz
Verena Lipic, Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, TU Graz

Neue Verbindungen: Meeresfische erobern den Panamakanal

Bei lebendigen Fischen gibt es übrigens eine neue Entwicklung: Meeresfische erobern den Panamakanal, der den Pazifik mit dem Atlantik verbindet. Seit der Erweiterung des Kanals vor knapp zehn Jahren findet man deutlich mehr Salzwasserfische im Süßwassersee Gatún, der Teil des Kanals ist. Insbesondere die Zahl großer Raubfische ist gestiegen, berichtet ein internationales Forschungsteam in einer Studie, die nun im Fachmagazin "Current Biology" veröffentlicht worden ist. Durch diese Entwicklung verändert sich das gesamte Ökosystem - mehr dazu lesen sie auf science.ORF.at

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